Ihre innere Haltung als entscheidender Unternehmensfaktor

Wie entwickle und lebe ich meinen eigenen Führungsstil?

Ausgangssituation: Ein vernichtendes Urteil

O. ist die Geschäftsführerin einer Agentur mit 90 Mitarbeitern, die zu einem internationalen Netzwerk zählt. Vor Kurzem hat sie ein vernichtendes Urteil über ihre Führungsarbeit vom Aufsichtsrat bekommen. Im vergangenen Jahr haben überdurchschnittlich viele Mitarbeiter gekündigt.

Eine Befragung dieser Mitarbeiter hat ergeben, dass sie wegen des Führungsstils von O. gekündigt haben. Dieser sei viel zu hart und dominant, sie zeige keinerlei Empathie, sei viel zu schnell und ergebnisorientiert, die Mitarbeiter fühlten sich nicht abgeholt und eingebunden. Die 49-Jährige will nun an ihrem Führungsstil arbeiten.

Prozess: Haltung und Gestaltung

Zu Beginn des Coachings ist O. völlig frustriert. Zum einen fühlt sie sich vom Aufsichtsrat ungerecht und unfair behandelt. Warum hat man nur die Mitarbeiter gefragt, die gegangen sind und nicht die anderen? Warum sieht man ihre Erfolge nicht? Ihre Agentur hat in letzter Zeit einige gute Aufträge an Land gezogen. Auf der anderen trifft sie das Urteil der scheidenden Mitarbeiter hart und irgendwie weiß sie auch, „dass da was dran ist“. Sie hat nun das Gefühl, „ein anderer Mensch werden zu müssen“. Im Verlauf des Prozesses, bei dem wir unter anderem mit den REISS Motivation Profilen arbeiten, kristallisiert sich nach und nach die innere Überzeugung von O. heraus.

Sie denkt durchaus modern und kooperativ und wünscht sich Mitarbeiter, die mitdenken und Verantwortung übernehmen. Ihr Handeln ist aber genau entgegengesetzt zu ihrer Haltung: Sie agiert zu einseitig in Richtung „Ich muss eine Lösung für alle finden“ und zu wenig auf der Beziehungsebene. Sie hat sich selbst alle Verantwortung aufgeladen, in dem letztlich gut gemeinten Bestreben, ihrem Team nicht zu viel aufzubürden. Bei vielen Mitarbeitern kam dies letztlich als Härte, Dominanz und Missachtung an. Es geht nun also darum einen Führungsstil zu finden, der zu O. passt.

Ergebnis: Wenn alles zusammenpasst

Ein Beispiel aus der bioSystemik® sorgt bei ihr für ein Aha-Erlebnis: Im Wolfsrudel befolgt jeder Wolf ein paar zentrale Regeln, die dem großen Ziel dienen: Das Rudel überlebt. Davon abgesehen hat jeder Wolf viele Freiheiten. Dadurch entsteht ein dynamisches Gefüge, das förderlich ist für die Innovationskraft des Rudels bzw. des Teams und des Unternehmens. Ja, so stellt sie sich das vor, sagt meine Klientin. Wir definieren die Rahmenbedingungen, die sie dafür braucht.

Einige Monate später geht der Umsatz durch die Decke und es gibt viele neue Mitarbeiter. O . ist zu einer entscheidenden Erkenntnis gelangt: „Ich stelle heute die Mitarbeiter ein, die zu mir passen. Es funktioniert alles mit viel Improvisation und Selbstorganisation.“ Sie ist heute viel entspannter, kann loslassen und Verantwortung abgeben. Ihre Überzeugung, ihre Handlungen, die Kultur im Unternehmen, die Strukturen, Prozesse und die Mitarbeiter passen jetzt zusammen.

Führung neu leben

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Executive-Coach Gudrun Happich schreibt auch bei