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Referenzen zu Führungskräfte-Coaching mit Gudrun Happich

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Transformation: Wollt Ihr Funktionierer oder Gestalter?

Die Transformation zu moderner Unternehmensführung steht in vielen Firmen derzeit ganz oben auf der Agenda. Schneller, flexibler, vernetzter wollen alle werden. Und so wird ganz viel an Strukturen und Prozessen gebastelt. Was allerdings oft dabei vergessen wird, ist der Mensch. Eine moderne Kultur braucht vor allem Unternehmenslenker, die von den Prinzipien wie Selbstorganisation und Transparenz überzeugt sind, und entsprechend Führungskräfte fördern, die diese Ideale leben. Moderne Führung ja, moderne Führungskräfte nein? Tatsächlich erlebe ich im Executive Coaching oft das genaue Gegenteil. Manager, die wirklich etwas bewegen, nicht nur funktionieren, sondern auch gestalten wollen, werden regelrecht ausgebremst. Liebe Unternehmenslenker, wollt Ihr wirklich lieber 08/15-Führungskräfte, die Dienst nach Vorschrift tun, als Menschen mit Ecken und Kanten, die Visionen entwickeln und mit Leidenschaft bei der Sache sind? Eigentlich schwer vorstellbar, wo sich doch alle moderne Führung und Transformation auf die Fahnen schreiben. Und doch läuft es insbesondere in vielen Konzernen nach wie vor genau so ab. Angst vor Kontroll- und Machtverlust Dieses Thema bringt mich immer wieder zum Grübeln. Was motiviert Unternehmenslenker dazu, einen Manager-Typ zu bevorzugen, der nicht eigenständig denkt und handelt? Ich glaube, das hat ganz viel mit Angst vor Kontroll- und Machtverlust zu tun. (Lesen Sie doch dazu meinen Artikel im Harvard Business Manager: Wandel ohne Veränderung) Und ein Teil davon ist sicher auch menschlich nachvollziehbar. Immerhin waren Jahrzehntelang ganz andere Führungstypen und -methoden gefragt. In einem Klima generellen Misstrauens und der Abschottung klassischer Hierarchien brauchte es eine starke Hand, ein scharfes Auge und folgsames Personal. Das jetzt alles über Bord zu werfen ist für manchen Unternehmenslenker keine leichte Aufgabe. Aber ich denke, sie lohnt sich. Gleichgesinnte suchen, vernetzen! Und mein Tipp für die engagierten, sozial kompetenten Führungskräfte da draußen, die so gerne was bewegen wollen: Es gibt jene Unternehmen, die Eigenverantwortung wollen und fördern. Allerdings sind es oft die...

Moderne Führung: Lauscher auf!

Jetzt stellen Sie sich mal vor, Sie kommen als Unternehmenslenker zu mir ins Executive Coaching. Sie nehmen Platz, legen los mit Ihrem Anliegen, kommen aber nur einige Sätze weit. Dann nämlich nicke ich, unterbreche Sie und setze an zu einem weitschweifigen Monolog. Über meine eigene Geschichte, meine Erfahrung mit moderner Führung, all die klugen Dinge, die ich weiß und meine Einschätzung Ihrer Person und Ihrer Problematik, die ich natürlich nach wenigen Minuten bereits bestens einzuschätzen weiß. Ohren zu, Mund auf! Ich nehme mal an, Sie werden sich – falls Sie zu Wort kommen – höflich verabschieden und dann auf nimmer Wiedersehen das Weite suchen. Für einen Business Coach scheint ein solches Verhalten tatsächlich ziemlich abwegig. Unter Top-Führungskräften findet man den Ohren zu-Mund auf-Typus allerdings schon noch ziemlich häufig. Empathie? Fehlanzeige! Moderne Führung und soziale Kompetenz Seit vielen Jahren vertrete ich die Überzeugung, dass die moderne Arbeitswelt einen neuen Typ Führungskraft braucht. Einen, der nicht trennt, sondern verbindet. Moderne Führung benötigt soziale Kompetenz, also zum Beispiel Kommunikationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Gemeinschaftssinn. Ich freue mich sehr, dass sich diese Überzeugung mehr und mehr durchsetzt. Interessant in diesem Zusammenhang ist der Artikel Manager, die nur senden, statt gut zuzuhören, werden in Chefetagen überflüssig im Blog der WirtschaftsWoche. Also, liebe Unternehmenslenker: Lauscher auf! Ihre Gudrun Happich Fotoquelle: © iStock

Change Management? Fehlanzeige!

Zehn parallel laufende Change-Projekte? Für viele Führungskräfte Realität – und Belastung pur. Eine neue Studie zeigt: Das Top-Management unterstützt kaum. Statt echter Führung gibt’s Veränderung am Limit. Warum dieser Kurs nicht nur riskant, sondern für Unternehmen gefährlich ist.

Wie werde ich vom Funktionierer zum Gestalter?

Wenn man in seinem Job sehr erfolgreich ist, ist das fraglos eine tolle Sache. Man verdient viel Geld, wird in der Regel vom Arbeitgeber wertgeschätzt, das Selbstbewusstsein ist auf der Höhe. Eigentlich alles prima. Warum sind dann trotzdem so viele Menschen, die Erfolg haben, unzufrieden? Warum haben sie das Gefühl, nur zu funktionieren und nicht gestalten zu können? Warum fühlt sich das manchmal so an, als ob man irgendwie das falsche Leben führt? Erfolg und Zufriedenheit – zwei paar Stiefel Dass Erfolg nicht zwangsläufig zu Zufriedenheit führt, habe ich in meiner eigenen Biografie hautnah erlebt. Nach meinem Abschluss als Diplom-Biologin machte ich eine steile Karriere. Als ich 30 Jahre alt war, hatte ich als Mitglied der Geschäftsleitung die Verantwortung für über 1 000 Mitarbeiter. Trotzdem war ich alles andere als zufrieden. Ich hinterfragte dieses diffuse „Irgendetwas stimmt nicht!“-Gefühl und stellte fest, dass mir die Art zu führen, wie sie bei dem Unternehmen praktiziert wurde, zutiefst widerstrebte. Den auf Kontrolle und dem Friss oder Stirb-Prinzip basierenden, sehr autoritären Führungsstil, wie er vor 20 Jahren in fast allen Unternehmen Usus war, empfand ich zudem auch als höchst uneffektiv. Unternehmenswechsel bringt nichts Gleichzeitig war mir klar: Wenn ich das Unternehmen wechsle, wird sich nicht wirklich etwas ändern. Ich begann, über alternative Führungsmodelle nachzudenken und landete dabei bei der Natur. Natürliche Organisationsformen haben mich schon immer in ihren Bann gezogen, deshalb hatte ich mich für ein Biologie-Studium entschieden. Könnte man das, was sich in der Technik schon längst als Bionik erfolgreich etabliert hat, nicht auch auf das Management anwenden und Prinzipien der Natur als Vorbild nehmen? Erfolg – und Spaß dabei Um es kurz zu machen: Auf Basis dieser Gedanken entwickelte ich ein Führungsmodell, das auf natürlichen Prinzipien wie Selbstorganisation und wenigen, klare Regeln beruht- die Basis meines bioSystemik-Ansatzes. Der Rest der Geschäftsleitung war...

Vom Gründer zum Unternehmer

Im vergangen Jahr wurden in Deutschland gemäß der Statistik des Instituts für Mittelstandsforschung IfM Bonn rund 280 000 Unternehmen gegründet. Wenn sich das Start-up zu einem Erfolg entwickelt, das Unternehmen wächst und mehr und mehr Mitarbeiter einstellt, kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo der Gründer sich wichtige Fragen stellen sollte: Welche Rolle will ich an der Unternehmensspitze einnehmen? Wie stelle ich mir mein Unternehmen genau vor? Welche Führungskultur soll gelebt werden? Zerrissen zwischen drei Rollen In der Praxis habe ich immer wieder beobachtet, dass viele Unternehmenslenker erfolgreicher mittelständischer Firmen diesen Reflexionsschritt versäumen. Sie zerreißen sich so buchstäblich oft über Jahrzehnte bis zur Erschöpfung zwischen ihren verschiedenen Rollen als Fachkraft, Führungskraft und Unternehmer. Wie die Metamorphose gelingt Wie die Metamorphose vom Gründer zum Unternehmer gelingen kann, das finde ich sehr gelungen im Artikel So bleiben Sie auch in Wachstumsphasen Herr der Lage dargestellt. Und insbesondere das Resümee finde ich sehr treffend formuliert: „Letztendlich gehört auch Vertrauen zum Unternehmertum. Vertrauen, dass die richtigen Leute in der richtigen Umgebung ihr volles Potential entfalten. Vertrauen, dass viele Köpfe mehr Ideen haben als einer. Und Vertrauen, dass Fehler – auch die von anderen - niemals grundlos passieren, sondern dazu da sind, aus ihnen zu lernen.“ Ihre Gudrun Happich  

Der Chef als Vorbild und Leitwolf

Man weiß ja im Grunde, wie stark die Wirtschaft und damit Aktienkurse mit psychologischen Faktoren zusammenhängen. Trotzdem ist es immer wieder verblüffend, wie schon die Vorankündigung eines Führungswechsels einen Aktienkurs zum Explodieren bringen kann. Sehr schön wird das in dem Artikel Was ein CEO vermag beschrieben. Und es wirft die Frage auf: Wie viel kann einer – auch wenn er Vorstandschef ist – in einem Dax-Konzern mit Zehntausenden Mitarbeitern wirklich ausrichten? Wer sich gut fühlt, tut intuitiv das Richtige Eine ganze Menge. Wenn der neue CEO das Zeug zur Identifikationsfigur, zum Vorbild und zum Leitwolf hat, wird der berühmt-berüchtigte Ruck durch die Belegschaft gehen. Wenn die Mitarbeiter glauben es geht aufwärts, wird es aufwärts gehen, weil sie ganz anders an die Dinge herangehen. Spannend finde ich, was Frank Appel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post und Doktor der Neurobiologie im Artikel dazu sagt: Wer sich gut fühlt, tut intuitiv das Richtige. Das ist eine Erfahrung, die ich auch bei mir selbst und mit den Klienten im Executive Coaching immer wieder mache: Mit der inneren Klarheit ergeben sich die Dinge oft auf einmal wie von selbst, was vorher schwer war, fühlt sich auf einmal leicht an. Vertrauen und Werte Und wann hat ein CEO das Zeug zum Leitwolf? Das hat ganz viel mit Vertrauen zu tun. Und dieses entsteht unter anderem über gemeinsame Werte. Der Chef der Unternehmensberatung McKinsey, Dominic Barton, meint dazu, man „müsse die Werte, die in einer Firma stecken, erkennen und die Menschen weiterentwickeln. Das sei der Weg zum Erfolg.“ Eine der besten Methoden, die ich kenne, um Wertesysteme sichtbar zu machen, ist das 9 Levels-Modell. In meinem letzten Blog erfahren Sie mehr darüber. Ihre Gudrun Happich  
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