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Täglich gelesen von rund 1.000 Geschäftsführern, Vorständen und C-Levels

Seit 2010 veröffentliche ich im Leistungsträger-Blog wöchentlich einen Artikel zu Themen wie moderne Führung, Transformation, Strategie, Positionierung und Leistungserhalt. Gespickt mit realen Fallbeispielen und geprägt von pragmatischen Best-Practice-Lösungen wurde mein Blog mehrfach ausgezeichnet und ist über die Jahre zur geschätzten Lektüre für Geschäftsführer, Vorstände und C-Levels geworden.

Transformation beschleunigen – der Sprung in die nächste Liga

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Weggelobt – wie konnte das passieren?

Aus der Politik kennen wir das ja: Irgendjemand muss als Sündenbock herhalten und wird dann, wenn keiner mehr so genau hinschaut, „weggelobt“, gerne mal nach Brüssel oder in eine Behörde, von der noch nie jemand gehört hat. Auch in größeren Unternehmen ist „Wegloben“ gängige Praxis. Manchmal merkt der Betroffene aber nicht einmal, dass er im Grunde bestraft wird. Oder er versteht den wahren Grund für diese Entscheidung nicht. Folgende Situation: Gerhard P. hat in letzter Zeit häufig Auseinandersetzungen mit seinem Vorgesetzten, dem Vorstand des Unternehmens, der durch einen eher amerikanischen Führungsstil geprägt ist. In einer besonders wichtigen Sitzung mit diesem Vorstand und einem Kunden kommt es zum Eklat: Überzeugt spricht sich Gerhard P. gegen die Fortführung dieses Projekts aus. Damit stellt er sich direkt gegen seinen Vorgesetzten, der sich einige Zeit zuvor erst durch dieses Projekt den Vorstandsposten erkämpft hatte. Es war sein absolutes Lieblingsprojekt, für das er immer und überall die Fahne hochhielt. Das Resultat: Gerhard P. wird demnächst eine neue Position im Unternehmen übernehmen – und allmählich wird ihm klar, dass das nicht wirklich eine Beförderung, sondern tatsächlich eine Degradierung ist. Tatsächlich kann er noch froh sein, dass es nicht zum Rauswurf kam, denn das Projekt ist tatsächlich geplatzt. Die Analyse: Gerhard P. hat leider sämtliche Regeln des Top-Managements missachtet – obwohl er eigentlich dachte, im Sinne und zum Wohle des Unternehmens zu handeln. Er argumentierte sachlich, fachlich richtig, machte seine Meinung deutlich – teilweise allerdings in einem etwas besserwisserischen Ton nach dem Motto: Lieber Chef, ich weiß in diesem Projekt deutlich mehr als Du. Aber: Er stellte sich – noch dazu öffentlich – gegen seinen direkten Vorgesetzten und entzog ihm damit seine Unterstützung. Das wird nicht nur im Top-Management als Angriff gewertet. Gerade auf den obersten Führungsetagen kommt es darauf an, sich Verbündete zu schaffen. Sicher, man...

7 Tipps für den Weg ins Topmanagement

Gastartikel auf dem metaHR-Blog Auf dem empfehlenswerten metaHR-Blog bloggt Christoph Athanas über Themen rund um Personalentwicklung 2.0, Recruiting, wirksame Führung und effektives Training. Als er mir daher vorschlug, einen Gastartikel auf seinem Blog zu veröffentlichen, habe ich natürlich gerne zugesagt - und er wird sich übrigens demnächst revanchieren und hier auf dem Blog ebenfalls einen Gastartikel veröffentlichen ... In meinem Artikel habe ich die Quintessenz aus meinem aktuellen Buch „Ärmel hoch! Die 20 schwierigsten Führungsthemen und wie Top-Führungskräfte sie anpacken” gezogen und daraus 7 Tipps destilliert. Wenn Sie wissen wollen, was die zentralen Botschaften aus meinem Buch sind, dann klicken Sie doch mal rüber zum Artikel 7 Tipps für den Weg ins Topmanagement.

Bleiben Sie handlungsfähig!

Gerade in den oberen Hierarchieebenen prallen häufig ganz unterschiedliche Führungsstile aufeinander. So untersteht eine junge Führungskraft - dynamisch, ehrgeizig und sich selbst Moderator begreifend - vielleicht einer Führungspersönlichkeit der "alten Schule": autoritär, mit charismatischer Ausstrahlung und langjähriger Erfahrung. Sie gibt also nach unten Freiheiten weiter, wird selbst aber von oben bestimmt. Wie schafft sie es in dieser Situation, das eigene Verständnis von Führung durchzusetzen und sich eigene Entscheidungsperspektiven zu bewahren? Hinzu kommt die zunehmende Komplexität der Aufgaben: Anforderungen durch das Umfeld, politische Linien, fremdbestimmte, notwendige Termine im Kalender. Es gilt, die eigene Auffassung beherzt zu vertreten: sich Freiheitsräume zu schaffen, eigene Prioritäten zu setzen und diese auch nach oben zu verteidigen - dabei aber diplomatisch und kooperativ zu bleiben. Im 7. Kapitel von "Ärmel hoch!" erfahren Sie, was Sie tun, wenn Ihr Vorgesetzter in Ihre Abteilung "hineinregiert", wie Sie Ihre Handlungsfähigkeit erhalten, ohne das eigene Verständnis von Führung aufzugeben und wie Sie Ihre eigenen Prioritäten nach oben verteidigen.

Etwas bewegen im Unternehmen – aber wie?

In meiner Coachingpraxis mit Führungskräften und Leistungsträgern auf den oberen Führungsebenen zeigt sich oft sehr deutlich der Wunsch danach, größeren Gestaltungsspielraum zu erhalten. Wer engagiert ist und mitdenkt, hat Ideen und will etwas bewegen. Genau das bringt ja oft erst die Freude an der Arbeit. Sie möchten etwas bewegen - aber Ihr Engagement wird nicht gewürdigt? Häufig fühlen sich meine Klienten aber geradezu ausgebremst, wie sich ja auch in den Ergebnissen meiner Umfrage zu Herausforderungen im Führungsalltag zeigte. Sie ziehen dann den Schluss, dass ihr Engagement gar nicht gewürdigt wird, manche resignieren und verlieren den Glauben daran, dass sie noch was bewegen können in ihrem Unternehmen. Zuweilen führt dieser Frust sogar dazu, dass sie das Unternehmen wechseln, weil sie hoffen, ihre Vorstellungen woanders besser verwirklichen zu können. Alle verlieren, wenn einer geht Leider ist das dann ganz oft eine „Lose-Lose-Situation“: Das Unternehmen verliert einen wertvollen Mitarbeiter, und die Führungskraft stellt vielleicht fest, dass der Wechsel nicht unbedingt die ersehnte Verbesserung der Situation mit sich bringt. Es gibt ja drei Bereiche in unserem Leben: den Kontrollbereich, in dem wir selbst zu hundert Prozent bestimmen können, den Einflussbereich, wo wir bis zu einem gewissen Grad unsere Ideen einbringen können, und die globale Welt, die sich unserem Einfluss scheinbar erst einmal entzieht. Erkennen, was man beeinflussen kann Meiner Erfahrung nach lässt sich im Unternehmen oft weit mehr erreichen als viele zunächst denken. Nämlich dann, wenn man die Verantwortung für die unbefriedigende Situation nicht nur im Außen sucht, bei den anderen, den Kollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten, sondern auch bei sich selbst. Denn das Unternehmen zählt zum Einflussbereich. Und das bedeutet: Es geht vor allem darum, Orientierung und Klarheit zu finden für die eigenen Vorstellungen und Ziele. Erst wenn ich die richtigen Fragen an mich selbst stelle, werde ich Antworten finden. 11 Denk-Fragen für Führungskräfte...

Ein Coach als Beirat?

Bereits 57 Prozent von Unternehmen des Mittelstands haben laut einer Umfrage der Universität Bamberg einen Beirat oder planen solch ein Gremium für die nahe Zukunft. Das Handelsblatt schrieb kürzlich: "Laut Studie sehen 85 Prozent der Befragten einen Zusammenhang zwischen der Arbeit des Beirats und wachsenden Geschäftserfolgen.“ Vorteile eines Beirats Externe Berater haben den Vorteil des kühlen Blicks von außen. Wer selbst schon einmal eine Beratung in irgendeiner Form in Anspruch genommen hat, kennt diesen Effekt: Es hilft, wenn jemand auf die eigenen Themen schaut, der dafür bezahlt wird, kritisch zu hinterfragen und zugleich positiv mitzudenken. Denn man kann mit der Hilfe eines guten Beraters mal die Außenperspektive einnehmen, siedet nicht ständig im eigenen Saft, und zuweilen tauchen auch ganz neue Aspekte auf, die man selbst gar nicht wahrgenommen hatte. Das kennen Sie sicherlich: Ist man zu nah dran oder zu sehr drin im Thema, blendet man manche Facetten eben einfach aus. Ein „Beirat“ für Führungskräfte? So ein Beirat ist ja dafür gedacht, dass ein Unternehmen seinen Geschäftserfolg steigert und hält, weil der Unternehmer oder Geschäftsführer seine Entscheidungen auf diese Weise besser absichern kann. Ich könnte mir das Modell aber auch gut vorstellen für Führungskräfte, die ihre Entwicklung beschleunigen und unterstützen wollen, und zwar sowohl persönlich als auch beruflich. Denn das eine bedingt ja häufig auch das andere: Wer sich persönlich weiter entwickelt, erarbeitet sich damit meist auch Chancen in seiner Karriere. Eine kontinuierliche Sparringspartnerschaft mit einem Coach, der natürlich über den nötigen Praxisbezug verfügen müsste (plus vielleicht einem Unternehmensberater für die betriebswirtschaftlichen Entscheidungen) könnte den Menschen in den Führungsetagen dabei helfen, ihren Job noch besser zu machen. Alle profitieren Ich glaube, dass von so einem Modell nicht nur der einzelne etwas hätte, sondern in jedem Fall das ganze Unternehmen – egal, ob es um den Inhaber geht oder einen Top-Manager....

Mit dem Lebensrad zu mehr Zufriedenheit

Zeit investieren heißt nicht automatisch zufriedener sein. Mit dem Lebensrad erkennen Sie, welche Lebensbereiche zu kurz kommen – und was Sie daran ändern können.