Blog

Täglich gelesen von rund 1.000 Geschäftsführern, Vorständen und C-Levels

Seit 2010 veröffentliche ich im Leistungsträger-Blog wöchentlich einen Artikel zu Themen wie moderne Führung, Transformation, Strategie, Positionierung und Leistungserhalt. Gespickt mit realen Fallbeispielen und geprägt von pragmatischen Best-Practice-Lösungen wurde mein Blog mehrfach ausgezeichnet und ist über die Jahre zur geschätzten Lektüre für Geschäftsführer, Vorstände und C-Levels geworden.

Transformation beschleunigen – der Sprung in die nächste Liga

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Wie aus einer Biologin ein Executive Coach wurde

Eine der häufigsten Fragen, die mir gestellt werden, ist: Wie wird eigentlich aus einer Naturwissenschaftlerin ein Führungskräfte Coach? Ich bin ja nun nicht aus Verlegenheit Diplom-Biologin geworden. Ich war – und bin – eine wirklich begeisterte Naturwissenschaftlerin genauso wie ich eine leidenschaftliche Führungskraft war. Und heute mit Leib und Seele als Executive Coach arbeite. Aber wie ging dieser Wandel vor sich oder haben die Bereiche vielleicht mehr miteinander zu tun, als man auf den ersten Blick denken sollte? Ach, hören Sie einfach selbst! Viel Spaß beim Anschauen wünscht Ihre Gudrun Happich

Studie: Manager denken anders!

Im Magazin CIO bin ich auf eine Studie gestoßen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Forscher haben die Köpfe von Managern und Nicht-Managern im Kernspintomographen untersucht, während sie Entscheidungen fällen mussten. Das Ergebnis: Bei Führungskräften sind bei der Entscheidung im Gehirn andere Areale aktiv und es wurden andere Strukturen ausgebildet; das befähigt sie anscheinend zu einer Art automatisierten Entscheidungsprozess und der schnellen Filterung von Informationen. Die wirklich interessante Frage – antrainiert oder angeboren – konnte die Studie allerdings nicht beantworten. Ihre Gudrun Happich

Executive Coach Gudrun Happich in 2,5 Minuten

Oft ist es ja alleine mit Worten ein bisschen schwierig, sich ein Bild von jemand zu machen. Diplom-Biologin? So so. Executive Coach? Ah ja, gibt es viele. Sie erfahren in 2,5 Minuten, mit wem Sie es zu tun haben, was es mit der bioSystemik® auf sich hat, wer meine Zielgruppe ist, welchen Nutzen Sie aus dem Führungskräfte Coaching ziehen und warum mir die Top-Performer eines Unternehmens wirklich am Herzen liegen. Ich freue mich sehr über Ihr Feedback! Ihre Gudrun Happich  

Gute Führungskräfte können über sich hinaus denken

Vor kurzem habe ich in meinem Beitrag zum E-Book Nachhaltige Führung geschrieben, was Nachhaltigkeit in der Führung für mich bedeutet. Ich verstehe darunter Unternehmer und Manager, die über ihre eigenen Lebens- und Wirkungszyklen hinaus denken, die Verantwortung übernehmen. Gestern habe ich bei Spiegel Online von Reinhard K. Sprenger den Gastbeitrag „Ab jetzt sind Sie ein Agent des Kapitals“ gelesen. Den Titel finde ich zwar weniger gelungen, dafür aber den Inhalt über weite Strecken sehr wohl. Führungsexperte Reinhard K. Sprenger schreibt in dem Artikel zum Beispiel: Nimmt man hinzu, dass ein Unternehmen um die Zentralidee der Zusammenarbeit herum gebaut ist, dann muss man Menschen zu Führungskräften machen, die den Kooperationsvorrang im Unternehmen zur Geltung zur bringen: Leute ohne Super-Ego, Menschen, die die Leistung anderer fördern. Es braucht Fremdoptimierer. Die das Interesse des Ganzen über das eigene stellen, die tun, was zu tun ist, die vor allem sich dafür einsetzen, dass ihre Mitarbeiter aufblühen, und dafür in Kauf nehmen, selbst nicht permanent im Rampenlicht zu stehen. Damit hat er nun ziemlich genau die Menschen beschrieben, für die ich mit besonderem Herzblut Executive Coach und Sparrings-Partnerin bin: die Leistungsträger in Unternehmen, die ich an anderer Stelle im Blog schon mal ausführlich charakterisiert habe. Für mich trifft Reinhard K. Sprenger in seinem Beitrag den Nagel auf den Kopf und in meinem Buch Ärmel hoch formuliere ich das auch sehr deutlich: Eine Führungskraft (Mittleres Management) wird dafür bezahlt gemeinsam mit den Mitarbeitern vorgegebene Ziele zu erreichen und Ergebnisse zu erzielen. Vornehmlich geht es also darum, diese Ziele nicht durch „Eigenarbeit“ zu sichern, sondern indem eine Mannschaft aufgebaut und entwickelt wird, die durch Motivation, Mitdenken und Eigenengagement diese Ziele erreicht. Die Führungskraft agiert dabei stets im Dienst des großen Ganzen, des Unternehmenserfolgs. Und genau das verlieren manche aus den Augen; ich kenne aber auch jede Menge...

Als Führungskraft Reputation aufbauen

Sie wollen den Aufstieg nach ganz oben schaffen? Dann kommen Sie um das Thema Reputation kaum herum. Um ins Top-Management zu gelangen, reicht es nicht einfach gute Leistung zu bringen.

Führung: Rituale geben Halt

In (Top)-Managementpositionen wird die Verweildauer immer kürzer und es kommt immer häufiger zu Vorgesetztenwechseln. Auch die eigene Karriere verläuft manchmal rasanter als gedacht. Diese Geschwindigkeit kann ganz schön verunsichern, wie ich aus vielen Gesprächen mit Leistungsträgern in meinen Führungskräfte-Coachings weiß. Rituale geben hier Halt und Orientierung. Sie sorgen für eine dauerhafte Konstante im Leben und geben ihm einen Rahmen. Rituale tragen so dazu bei, dass der oft unvorhersehbare Alltag zumindest teilweise gesteuert werden kann. In meiner Arbeit als Executive Business Coach ist zum Beispiel vieles nicht planbar und ich brauche einen freien Kopf. Für mich ist die morgendliche Jogging-Runde daher ein ganz wichtiges Ritual, denn danach bin ich wieder wie ein weißes Papier offen und neugierig auf jede Herausforderung, die da kommen mag. Hektik von frühmorgens an Feste Rituale können auch den Führungsalltag sehr viel einfacher machen. Meine Klienten klagen oft, dass sie schon frühmorgens auf dem Gang mit den ersten Problemen von ihren Mitarbeitern bombardiert werden. Diese operative Hektik geht dann den ganzen Tag genau so weiter. Von einer solchen Situation hat keiner was. Die Führungskraft fühlt sich gestresst und überfordert, der Mitarbeiter erhält undurchdachte Antworten. Ich empfehle in einer solchen Situation, Rituale zu etablieren. Zum einen sollte die Führungskraft klar machen, dass die erste halbe Stunde im Büro der eigenen Tagesplanung gehört. In Ruhe den Rechner hochfahren, einen Kaffee trinken und die ersten Mails lesen. Dabei entsteht dann oft schon ein Fahrplan im Kopf, was als erstes erledigt werden muss. Also, ANKOMMEN. Daneben sollte man ein regelmäßiges Meeting mit den Mitarbeitern einführen, damit alle einen Überblick über die aktuelle Situation und die Planung haben. Achten Sie auf sinnvolle Zeitabstände: Lieber alle zwei Wochen jeweils zwei Stunden als jede Woche eine Stunde planen, die dann ständig verschoben wird oder gleich ganz ausfällt. Die Wirkung von Ritualen entfaltet sich erst...