Blog

Täglich gelesen von rund 1.000 Geschäftsführern, Vorständen und C-Levels

Seit 2010 veröffentliche ich im Leistungsträger-Blog wöchentlich einen Artikel zu Themen wie moderne Führung, Transformation, Strategie, Positionierung und Leistungserhalt. Gespickt mit realen Fallbeispielen und geprägt von pragmatischen Best-Practice-Lösungen wurde mein Blog mehrfach ausgezeichnet und ist über die Jahre zur geschätzten Lektüre für Geschäftsführer, Vorstände und C-Levels geworden.

Transformation beschleunigen – der Sprung in die nächste Liga

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Umfrage: Karriereschwellen von Leistungsträgern

Seit fast 20 Jahren bin ich jetzt als Führungskräfte Coach im Einsatz und habe in dieser Zeit rund 800 Führungskräfte und Experten in Schlüsselpositionen begleitet. Häufig kommen die Leute zu mir, wenn Sie sich in einer Krise oder an einer Karriereschwelle befinden. Manchmal haben die Leistungsträger bereits lange Zeit unter einer bestimmten Situation mehr oder weniger gelitten, haben zunächst selbst versucht sie zu lösen – die ersten Impulse sind oft „Ich muss hier weg“ oder „Ich muss noch mehr leisten“ – und sie kommen zu mir, wenn sich diese Lösungsideen als nicht praktikabel erwiesen haben. Der eigentliche Lösungsweg führt dann häufig wo ganz anders hin, als ursprünglich gedacht. Machen Sie mit bei meiner Umfrage! Welche Krisensituationen und Karriereschwellen kennen Sie aus Ihrem Alltag als Führungskraft oder Experte in einer Schlüsselposition? Wie gehen Sie mit den entsprechenden Herausforderungen um? Fühlen Sie sich in Ihrer Karriereplanung von Ihrem Arbeitgeber ausreichend unterstützt? Zum Jahresausklang möchte ich Ihnen diese und noch ein paar weitere Fragen gerne in einer anonymen Kurz-Umfrage stellen. Hier kommen Sie zur Umfrage, die bis einschließlich 9. Dezember läuft. Damit wir alle davon profitieren können, werden die Ergebnisse anschließend im Leistungsträger-Blog veröffentlicht. Ich freue mich, wenn Sie den Link zur Umfrage in Ihrem Netzwerk teilen – je mehr Leute sich beteiligen, desto spannender und aussagekräftiger sind natürlich die Ergebnisse! Ratgeber für Führungskräfte zu gewinnen Unter allen Teilnehmern verlose ich drei Exemplar meines Erfolgs-Ratgebers „Ärmel hoch!“ – wahlweise als Buch oder Hörbuch. Die Angabe Ihrer E-Mail-Adresse ist freiwillig, sie ist nicht öffentlich sichtbar und wird nur für die Verlosung verwendet. Ihre Gudrun Happich

Aufsteigen oder arbeiten?

Liebe Leistungsträgerblog-Leser, Sie ackern für zwei und kommen trotzdem in Ihrem Unternehmen nicht voran? Bei Beförderungen werden Sie regelmäßig übersehen? Stattdessen klettern Kollegen die Karriereleiter nach oben, für die Überstunden ein Fremdwort sind? Dann gehören Sie wahrscheinlich zu den Säulen Ihres Unternehmens, können sich aber nicht richtig gut verkaufen und es fehlt Ihnen an taktischem und strategischem Kalkül. Vor einigen Tagen bin ich auf diesen Artikel bei Wirtschaftswoche online gestoßen, der diesen häufigen Widerspruch zwischen den fleißigen Arbeitsbienen und den Karrieremachern sehr schön darstellt: Karriere machen ist wie Krieg spielen. Und aus meiner Erfahrung als Führungskräfte Coach stimmt es: Weibliche wie männliche Leistungsträger neigen dazu, viel zu leisten und dabei zu wenig ihre Karriere zu planen. Je höher die Führungsetage, desto weniger spielen allerdings fachliche Kompetenz und Fleiß eine Rolle, desto mehr sind Beziehungen und Netzwerke, politisches und strategisches Vorgehen von Bedeutung. Zumindest ist das aktuell noch in sehr vielen, klassisch geprägten Unternehmen der Fall. Falls Sie nach oben wollen, müssen Sie also lernen, über Bande zu spielen, Allianzen zu schmieden, auch mal die Ellenbogen ausfahren – ja, wenn man will, kann man das mit Krieg vergleichen. Oder – was ich bevorzuge – mit einer guten Partie Schach. Und die gute Nachricht lautet: Man kann diese Art von „Spiel“, seine Regeln lernen, ohne sich verbiegen zu müssen. Zum Beispiel im Führungskräfte Coaching :-)! Ganz nach oben kommen oft die, die beides beherrschen: fleißige Arbeit und kluge Karriereplanung. Ihre Gudrun Happich

Individualförderung für Leistungsträger

Es freut mich sehr, dass ich einen Blog-Beitrag für den renommierten Harvard Business Manager schreiben durfte. Und dann auch noch zu meinen Lieblingsklienten: den Leistungsträgern in Unternehmen. Oft werden sie in der firmeninternen Führungskräfteentwicklung mit Standardförderprogrammen abgespeist oder gar völlig vergessen. Kein Wunder, dass viele von ihnen abwandern oder auf dem Absprung sind. Wie kann man diese überdurchschnittlich gut qualifizierten, engagierten und sozial kompetenten Führungskräfte im Unternehmen halten? Genau darum geht es im meinem Blog bei HBM, hier zum Nachlesen. Meiner Erfahrung nach gelingt dies nur mit individuell auf den jeweiligen Leistungsträger zugeschnittenen Entwicklungsprozessen. Deren Ziel ist es herauszufinden, was der Leistungsträger wirklich will, wo er in zehn Jahren stehen will und welches seine Idealposition ist. Ich freue mich, dass die meisten Kommentare des Blog-Artikels meine Einschätzung teilen. Und es gibt auch kluge Unternehmen, bei denen derlei Prozesse schon fester Bestandteil der Führungskräfteentwicklung sind. Noch sind sie aber in der Minderheit und es überwiegt die Meinung „So viel Aufwand für nur einen Mitarbeiter?“. Ist das auch Ihre Erfahrung oder kennen Sie weitere positive Beispiele? Und wie können noch mehr Unternehmen davon überzeugt werden, dass dieser nachhaltige Ansatz richtig ist? Oder haben Sie eine ganz andere Meinung? Ich freue mich über Ihre Kommentare, am besten direkt im HBM-Blog, um die lebhafte Diskussion dort fortzuführen. Ihre Gudrun Happich

Von der Kollegin zur Vorgesetzten – Profitieren Sie vom Special-Seminar-Preis!

Gerade noch sind sie gemeinsam kichernd in der Kaffeeküche gestanden, dann wird die eine auf einmal zur Chefin befördert - wer aus dem Kollegenkreis heraus eine Führungsrolle übernimmt, steht nicht nur vor einem neuen Aufgabenfeld. Jetzt heißt es, sowohl das richtige Maß an Nähe und Distanz zu den ehemaligen Kollegen herzustellen, als auch ein Optimum an Akzeptanz zu erreichen. Ohne die richtige Vorbereitung auf die Führungsrolle kann das richtig in die Hosen gehen. Ich habe deshalb das Seminar „Von der Kollegin zur Vorgesetzten“ konzipiert, das Ihnen sozusagen das Drehbuch zum Rollenwechsel liefert. Sie erfahren, wie Sie sich in Ihrer neuen Position behaupten, welche Herausforderungen Sie auf dem Weg nach oben zu meistern haben und welche typischen Fehler Sie als neue Führungskraft vermeiden sollten. Und Sie kommen natürlich den Eigenschaften einer wirklich guten Führungskraft „auf die Spur“. Sie können an dem zweitägigen Seminar zu drei Terminen teilnehmen: vom 11.-12. Juni 2012 in Düsseldorf, vom 11.-12. Juli 2012 in München und vom 28.-29. August 2012 in Frankfurt/M. Die Inhalte des Seminars sind pragmatisch und konkret auf Ihren individuellen Führungsalltag zugeschnitten und holen Sie genau da ab, wo Sie im Moment stehen. Exklusiv für die Leistungsträgerblog-Leser gibt es einen Special-Seminar-Preis. Alle, die sich mit dem Stichwort „Galileo“ anmelden, erhalten 15% Rabatt auf die Teilnahmegebühr. Schreiben Sie einfach eine E-Mail an julia.staudt@managementcircle.de , melden Sie sich telefonisch unter (0 61 96 ) 47 22 619 an oder nutzen Sie das Fax-Formular aus dem PDF unten und notieren Sie darauf das Stichwort „Galileo“. Mehr Infos zu den Preisen, Seminarinhalten und -zeiten finden Sie hier: http://www.managementcircle.de/weiterbildung/06-71601web.pdf Ich freue mich auf Sie! Ihre Gudrun Happich

Umfrageergebnisse: Die Arbeitstypen der Zukunft

So richtig gefreut habe ich mich über die rege Teilnahme an meiner Umfrage zu den Arbeitstypen der Zukunft. Es haben insgesamt 70 Leute mitgemacht! DANKE an alle! Ich denke, das zeigt auch, dass das Thema wichtig und spannend ist. Die Arbeitswelt verändert sich gerade radikal, wir alle sind davon betroffen und wollen wissen und mitgestalten, wie es weiter geht. In der Studie des Zukunftsinstituts wurden elf Arbeitstypen der Zukunft unterschieden: Knowledge Worker, Corporate High Flyers (klassische Karrieristen), Intermediäre (gute Seelen), Kreative Downshifter (Teilzeit-Selbstverwirklicher), Loyale Störer (gemäßigte Revoluzzer), Job Hopper (fluchtbereite Individualisten), Working Middle (pflichtbewusster Durchschnitt), Passivsten (Status-quo-Verteidiger), Neue Spezialisten, Prekaristen (Randständige) sowie die Digital Bohème (Netwerk-Avantgardisten). In der Umfrage hatte ich gefragt, mit welchem der Typen sich die Teilnehmer identifizieren. Mehrfachantworten waren möglich, wobei sich die Hälfte der Teilnehmer klar für einen Typ, die restlichen Teilnehmer sich für Mischformen aus zwei (17), drei (12) und vier Arbeitstypen (3) entschieden haben. Nur drei Teilnehmer konnten sich in überhaupt keiner der Charakterisierungen wiederfinden. Wissensarbeiter auf dem Vormarsch Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer (60,6 %) zählt sich zu der Gruppe der „Knowledge Worker“. Was bedeutet das für den Führungsstil der Zukunft? Diese Wissensarbeiter sind kaum über materielle Anreize motivierbar. Sie brauchen Netzwerkstrukturen und Führung, die definiert ist durch sehr viel Freiheit und Selbstbestimmung. In meinen Führungskräftecoachings habe ich oft mit diesem Typ zu tun. Dabei fällt mir in letzter Zeit verstärkt auf, dass Wissensarbeiter, die erfolgreiche Führungskräfte sind, immer häufiger ihre Unzufriedenheit formulieren. Dieser Typus hat zwar gerne Einfluss und bewegt etwas, entwickelt Ideen und Lösungsstrategien - aber das muss nicht unbedingt mit Personalführung einhergehen. Status bedeutet für die Wissensarbeiter Anerkennung als Experte, erfolgreicher Problemlöser sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens. Ich könnte mir daher vorstellen, dass künftig die Fachkarrieren immer mehr an Bedeutung zunehmen. Fast ein Drittel der Befragten sieht sich als...

Umfrage: Zu welchem Arbeitstyp der Zukunft gehören Sie?

Die Arbeitswelt verändert sich gerade sehr grundlegend, traditionelle Strukturen lösen sich mehr und mehr auf. Nicht mal 40 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung arbeitet in unbefristeten Vollzeitstellen, das Lebensjob-Modell stirbt aus. Klar, dass diese Veränderungen auch mit einem Bewusstseinswandel einhergehen. Galt eben noch Work-Life-Balance als erstrebenswert, begreifen immer mehr Menschen Arbeit und Leben nicht als gegensätzliche Pole, sondern als Ergänzungen. Ohnehin rücken privat und beruflich immer mehr zusammen, etwa in sozialen Netzwerken, und lassen sich oft gar nicht mehr trennen. Ich finde es ausgesprochen spannend, diesen Wandel mitzuerleben! Harry Gatterer und Thomas Huber vom Zukunftsinstitut, Kelkheim/Taunus, haben ihn in ihrer Studie "Work:design" näher untersucht. Ihre These: Die Zukunft der Arbeit ist heute noch nicht manifestiert. Stattdessen gehe es darum "diese Freiheit an Gestaltung zu nutzen und eine Arbeitsumgebung zu schaffen, in der Individuen sich entfalten können". Der These folgend, dass Arbeit ein gestaltbarer Raum ist, fordert die Studie zum aktiven Umsetzen auf. Zunehmend werden Arbeitnehmer selbst darüber bestimmen, wie sie Arbeitszeit und -ort nach individuellen Vorstellungen gestalten. Das wird natürlich auch die Führung vor völlig neue Herausforderungen stellen. Die Forscher machen zudem 11 Arbeitstypen der Zukunft aus, die sich insbesondere in ihrer Haltung zur Arbeit unterscheiden: Knowledge Workers, Corporate High Flyers, Intermediäre, Kreative Downshifter, Loyale Störer, Job Hopper, Working Middle, Passivisten, Neue Spezialisten, Prekaristen und die Digital Bohème. Und zu welcher Kategorie gehören Sie? Sehen Sie sich als Wissensarbeiter, gute Seele, Jobhopper oder finden Sie sich in einer der anderen acht Charakterisierungen wieder? Ich freue mich, wenn Sie an meiner anonymen Kurz-Umfrage zum Thema „Arbeitstypen der Zukunft“ teilnehmen. Klicken Sie einfach an, bei welchem Typ (oder welchen Typen) Sie sich am ehesten wiederfinden – oder erklären Sie kurz, warum dies bei keiner der Kategorien der Fall ist. Die Umfrage läuft bis einschließlich 15. Mai. Damit wir alle von den Ergebnissen profitieren...