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Täglich gelesen von rund 1.000 Geschäftsführern, Vorständen und C-Levels

Seit 2010 veröffentliche ich im Leistungsträger-Blog wöchentlich einen Artikel zu Themen wie moderne Führung, Transformation, Strategie, Positionierung und Leistungserhalt. Gespickt mit realen Fallbeispielen und geprägt von pragmatischen Best-Practice-Lösungen wurde mein Blog mehrfach ausgezeichnet und ist über die Jahre zur geschätzten Lektüre für Geschäftsführer, Vorstände und C-Levels geworden.

Transformation beschleunigen – der Sprung in die nächste Liga

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Gruppen Coaching: einsam als Top Manager und Geschäftsführer

Sie stehen an der Unternehmensspitze. Sie sind Geschäftsführer, Vorstand, Inhaber oder auch Top-Manager. Herzlichen Glückwunsch. Sie sind jetzt genau da, wo viele andere hinwollen und Sie insgeheim beneiden. Denn die anderen denken: „Der darf jetzt entscheiden, die Unternehmensgeschicke lenken, der ist „frei“ und unabhängig.“ – Ist das wirklich so? Einerseits sicherlich, doch es gibt die Kehrseite dieser Medaille: Mit wem können Sie sich offen über IHRE Themen austauschen? Egal ob Unternehmensthemen oder persönliche Herausforderungen? Fühlen Sie sich oft doch recht einsam? Müssen Sie das akzeptieren und hinnehmen, oder gibt es hierfür „Lösungen“? Was ist ein Gruppen Coaching? Freiheit und Einsamkeit an der Unternehmensspitze „Die meisten Menschen ticken anders als ich. Ich suche immer wieder neue Herausforderungen und brauche dazu Impulse von außen, von Gleichgesinnten, die meine Gedanken, meinen Alltag nachvollziehen können“, erzählt Juristin Barbara F.. Als Geschäftsführerin hat sie den deutschen Standort eines internationalen Unternehmens aufgebaut. Obgleich sehr erfolgreich, eckte sie mit ihren innovativen Ideen von Heterarchie und Transparenz an, wurde kaltgestellt. Sie hat inzwischen ein eigenes Unternehmen und steht vor einer möglichen internationalen Expansion. Chemiker Bernd K., der als selbständiger Umweltconsultant sehr erfolgreich ist, kommt demnächst ins Rentenalter. Er sucht nach Ideen, diese Lebensphase aktiv zu gestalten. PR-Berater Rainer M., der lange Jahre Geschäftsführer eines Brauereikonzerns war, plant nun mit Partnern zusammen die Gründung einer Firma. Oder auch Klaus T., seit 20 Jahren Inhaber eines Ingenieurbüros. Er ist sehr erfolgreich, dennoch fragt er sich: „Wie machen das eigentlich andere? Ist der Unternehmeralltag immer so anstrengend? “. In einem Artikel in der FAZ erhalten Sie die „O“-Töne einiger Unternehmenslenker. An der Unternehmensspitze – erfolgreich, aber allein Nahezu alle Klienten, die ich in den letzten 20 Jahren begleiten durfte vereint eine Gemeinsamkeit: Sie haben eine steile Karriere vorzuweisen, wirken sehr souverän und zielstrebig. Im Einzelcoaching haben sie viele unterschiedliche Themen mit...

Das Ende der Patriarchen

Ein Kopf und viele Hände, der Patriarch herrscht wie ein König, kennt viele seiner Mitarbeiter persönlich und wird ein bisschen wie ein Vater gesehen – in den Familienunternehmen vom alten Schlag findet sich oft ein ganz eigener Führungsstil, sehr autoritär, gleichzeitig von hoher sozialer Verantwortung geprägt. Die Albrecht-Brüder, Heinz-Horst Deichmann und viele andere haben in der Nachkriegszeit ihre Unternehmen aufgebaut oder aus der elterlichen Firma ein Imperium geschaffen. Die Zukunft der Familienunternehmen Doch was passiert jetzt, wenn diese Patriarchen alten Schlages langsam „aussterben“ – wie sieht die Zukunft der Familienunternehmen aus? Welcher Führungsstil ist jetzt gefragt? Zu diesem Thema möchte ich Ihnen einen sehr klugen, kurzen Bericht auf WDR empfehlen: Die Unternehmenspatriarchen sterben aus. Viel Spaß beim Anschauen wünscht Ihre Gudrun Happich

Aufstieg ins Top-Management

Für Mitarbeiter, die zum ersten Mal eine Führungsposition übernehmen, gibt es in den meisten Unternehmen mittlerweile Programme, die auf die neuen Herausforderungen vorbereiten. Anders sieht es beim Aufstieg ins Top-Management aus. Tanz auf dem politischen Parkett Obwohl diese Situation nicht weniger kritisch ist, fehlen oft die geeigneten Angebote. Nach dem Motto „Der ist ja schon Führungskraft, der wird sich schon durchboxen“ werden diese Leistungsträger oft sich selbst überlassen. Dabei wird übersehen, dass ganz oben völlig andere Spielregeln herrschen, als auf den unteren Führungsebenen. In der letzten Ausgabe des Coaching-Magazins beschreibe ich in einem Artikel, was beim „Tanz auf dem spiegelglatten politischen Parkett“ so alles schief gehen kann. Ergreifen Sie die Initiative Glücklicherweise gibt es mehr und mehr Unternehmen, die einer Führungskraft vor dem Rollenwechsel die Begleitung durch einen externen Coach ermöglichen. Je höher die Position, umso häufiger ist ein begleitendes Einzelcoaching sinnvoll. In vielen Unternehmen werden hierfür auch Mittel bereitgestellt, doch gilt das ungeschriebene Gesetz, dass die Initiative für die Maßnahme von der Führungskraft selbst ausgehen soll. Deshalb die Empfehlung: Ergreifen Sie die Initiative und fragen Sie beim Vorgesetzten oder bei der Personalentwicklung nach. In der Regel werden Sie es ohne großen Aufwand genehmigt bekommen. Ihre Gudrun Happich

Als Führungsexpertin bei CIO

Vor kurzem bekam ich von der Redaktion des CIO – eines der größten Online Magazine für Fachwissen, Strategien und Karriere im Bereich Informationstechnologie – die Anfrage, ob ich nicht als Expertin für die Themen Führung und Karriere regelmäßig Artikel schreiben wolle. Nah dran an den IT-Themen Klar will ich :-)! Nach 20 Jahren Executive Coaching bin ich schließlich ganz nah dran an den tatsächlichen Themen der oberen und obersten IT-Führungskräfte; ich bin Insiderin und zugleich externe Beobachterin der Führungs- und Karriereverläufe der IT-ler in Top-Positionen. Geplant sind mindestens 6 Artikel im Jahr mit vielen Praxisbeispielen und funktionierenden Lösungen. Die ersten beiden Beiträge zum Thema "Neue Arbeitsformen in der IT-Branche" sind bereits veröffentlicht worden: Neue Leadership-Modelle Social Leadership in der IT Ich freue mich über Ihr Feedback! Ihre Gudrun Happich  

Ein leistungsfähiges Team aufbauen – Die 7 wichtigsten Schritte

Das Geheimnis, wie Sie ein erfolgreiches Team aufbauen, lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Die Mannschaft ist dauerhaft am leistungsfähigsten, wenn jeder Mitarbeiter am richtigen Platz mit der richtigen Aufgabe eingesetzt ist. Doch wie gelingt es einem Leistungsträger, der eine neue Führungsrolle übernimmt, dies zu erreichen? Team aufbauen - bewährt haben sich folgende 7 Schritte: Auf das neue Team vorbereitenIm Vorfeld sollten Sie alle Informationen einholen, die über die künftige Mannschaft, die neue Position, die Erwartungen des Vorgesetzten und die eigene Rolle zu erhalten sind. Rahmenbedingungen und Ziele klärenVor Übernahme der Führungsrolle sollten Sie die Rahmenbedingungen klären: Um welche Art von Führungsrolle handelt es sich? Sind alle Mitarbeiter des Teams zentral oder auf mehrere Standorte verteilt? Wie ist die Organisationsstruktur? Ist das Team multikulturell zusammengesetzt? Mitarbeiter für sich gewinnenBereits am Antrittstag lernen die Mitarbeiter Sie als ihren neuen Chef persönlich kennen. Um das für die Leistungsfähigkeit so wichtige Vertrauen aufzubauen, sollten Sie den Mitarbeitern genau zuhören und mit ihnen in eine mehrwöchige Dialogphase treten. Strategie und Ziele vermittelnEntwickeln Sie eine Vision – ein höheres gemeinsames Ziel – für Ihre Abteilung und vermitteln Sie sie an das Team. Wenn sich die Mitarbeiter damit identifizieren, nimmt die Arbeit Schwung und Kraft auf. Spielregeln und Erwartungen festlegenKommunizieren Sie dem Team Ihre Erwartungen und Spielregeln eindeutig – und verschaffen Sie sich im Gegenzug Klarheit über die Erwartungen der Mitarbeiter. Zielvereinbarungen treffenNach Möglichkeit sollten Sie jeden Mitarbeiter an dem zu seinen Kompetenzen und Fähigkeiten passenden Platz einsetzen. Vereinbaren Sie mit allen Mitarbeitern Jahresziele. Vernetzung innerhalb des Teams schaffenGeben Sie dem Team in Meetings ganz bewusst Raum für das Zwischenmenschliche, für Kommunikation und Austausch. Dies verbessert die Zusammenarbeit und vermeidet unliebsamen Flurfunk. Galileo . Coaching-Programm Der Aufbau einer leistungsfähigen Mannschaft ist eines der Themen in meinen Führungskräftecoachings. Hier finden Sie mehr Infos. Im nächsten Beitrag dieser...

Rezension: „Was wirklich zählt!“ ragt heraus!

Liebe Leistungsträgerblog-Leser, jetzt ist es schon wieder 4 Monate her, dass mit „Was wirklich zählt!“ mein zweites Buch erschienen ist. Das Thema - die Verbindung von beruflichem Erfolg und persönlicher Erfüllung - ist mir besonders wichtig. Meiner Erfahrung nach beschäftigt es sehr viele meiner Klienten an einem bestimmten Punkt ihrer Führungs-Karriere. Ich freue mich daher über jede Rezension und Leserstimme, die zeigt: Meine Botschaft ist angekommen und mein Buch unterstützt meine Zielgruppe! Die aktuelle „Was wirklich zählt!“- Rezension wurde von dem IT-Journalisten Michael Schweizer aus München geschrieben. Sie ist in gekürzter Form in der „Computerwoche“ erschienen und ich möchte sie Ihnen nicht vorenthalten: Was zählt Thomas Vogel ist Bereichsleiter eines großen IT-Mittelständlers. Damit ist er mehr als ausgelastet, nun überträgt die Geschäftsführung ihm aber auch noch die Sanierung eines nicht intakten anderen Firmenbereichs. Jetzt hat er zwei schwierige Vollzeitjobs gleichzeitig, und in beiden fühlt er sich fehl am Platz. Er möchte dringend das Unternehmen wechseln, weiß aber nicht, was er anderswo tun will. Dann stellt ihm seine siebenjährige Tochter ein Zeugnis aus. Als Vater bekommt er eine Sechs. Thomas Vogel heißt in Wirklichkeit anders. Überlastung durch falschen Erfolg verbindet ihn mit Vera Wolf, Dr. Gerald Biene und Günter Schwan, drei anderen Managern, die sich Gudrun Happich im Rahmen eines Coachings anvertraut haben. "Was wirklich zählt!" ragt aus der Fülle der So-änderst-du-dein-Leben-Literatur heraus, weil Happich keine Methode für alle anpreist, sondern ihre vier Schützlinge individuell und einfühlsam anregt, sich die richtigen Fragen zu stellen. Am Ende wissen alle, was ihnen guttun würde, und haben sich mit realistischen Schritten darauf zubewegt. Thomas Vogel konnte seine Chefs aus gegebenem Anlass überzeugen, die Stelle eines Verantwortlichen für die Verhinderung von Projektschäden einzurichten. Jedes Projekt, das mehr als drei Millionen Euro kostet, läuft nun über seinen Schreibtisch. Ihre Gudrun Happich