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Täglich gelesen von rund 1.000 Geschäftsführern, Vorständen und C-Levels

Seit 2010 veröffentliche ich im Leistungsträger-Blog wöchentlich einen Artikel zu Themen wie moderne Führung, Transformation, Strategie, Positionierung und Leistungserhalt. Gespickt mit realen Fallbeispielen und geprägt von pragmatischen Best-Practice-Lösungen wurde mein Blog mehrfach ausgezeichnet und ist über die Jahre zur geschätzten Lektüre für Geschäftsführer, Vorstände und C-Levels geworden.

Transformation beschleunigen – der Sprung in die nächste Liga

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Immer für Sie erreichbar!

Liebe Leistungsträgerblog-Leser, bei mir hat sich die letzte Zeit eine Menge getan. Viele von Ihnen wissen bereits, dass ich in ein neues Büro in der Richard-Wagner-Straße 16 im Belgischen Viertel von Köln gezogen bin. Ich fühle mich dort wahnsinnig wohl und auch meine Klienten sind von der Atmosphäre begeistert. Die einzigartige Teamarbeit von mitdenkenden Handwerkern, Architekten und weiteren Dienstleistern, ermöglichte mir bis jetzt einen relativ stressfreien Umzug. Meine Handynummer für den Fall der Fälle Allerdings gibt es eine klitzekleine Einschränkung: mit der Telekommunikation hapert es mal wieder ein bisschen und die Dinge dauern ein klein wenig länger … Sie kennen das! Deshalb kann es sein, dass ich ab Freitag einige Tage auf der gewohnten Festnetznummer nicht für Sie erreichbar bin. Noch hoffe ich ja, dass alles glatt läuft. Für den Fall der Fälle möchte ich dennoch Vorsorge treffen. Daher hier meine Handynummer, unter der mich Kunden und Interessenten „fast“ immer erreichen können: 0170 – 28 88 44 0. Ihre Gudrun Happich!

Geld regiert die Welt – oder nicht?

In meiner Umfrage zu den HR-Themen 2015 hat die Hälfte der befragten Personaler die Bindung von Leistungsträgern an das Unternehmen genannt. Damit bleibt Mitarbeiterbindung eine der wichtigsten Herausforderungen für die Wirtschaft. Verschiedene Umfragen bestätigen dieses Ergebnis. Doch wie kommt es eigentlich zu einer starken Beziehung zwischen Arbeitgebern und ihren Mitarbeitern? Einer widerstandsfähigen Beziehung, die auch Tiefs aushält und die jeden Einzelnen dazu motiviert, das Beste aus sich herauszuholen? Das Pflichtprogramm Natürlich sind eine angemessene Bezahlung, Boni für besondere Leistungen, ein funktionell eingerichteter Arbeitsplatz wichtige Faktoren – im Grund sollte dies aber sozusagen die Pflicht sein. Eine wirkliche Mitarbeiterbindung findet dadurch noch nicht statt, oder anders gesagt: Führungskräfte, die nur wegen dem Geld bei einem Unternehmen bleiben, werden es auch genau aus diesem Grund bei einem besseren Angebot verlassen – und zwar ohne einen Blick zurückzuwerfen. Und sehr wahrscheinlich ohne ihr volles Potenzial jemals abgerufen zu haben. Die emotionale Ebene erreichen Wenn ein Leistungsträger wirklich brennen soll für seine Aufgabe, muss man ihn nicht nur auf der rationalen Ebene, sondern auch emotional erreichen. Unternehmen können dies unter anderem erreichen mit flexiblen Arbeitsmodellen, einer Kultur des Zuhörens, flachen Hierarchien, Förderung individueller Talente und ähnlichem. Im Grunde geht es hier immer um Wertschätzung. Wer fühlt sich schon gerne wie ein austauschbares Rädchen im Getriebe? Sinnstiftend und motivierend ist dagegen das Gefühl, der unverzichtbare Teil eines großen Ganzen zu sein. Auf Zeit online habe ich zu diesem Thema vor einigen Tagen ein spannendes Interview mit dem Wirtschaftspsychologen Florian Becker gelesen: Zahlen motivieren Mitarbeiter nicht. Ihre Gudrun Happich  

Umfrageergebnisse: Die HR-Herausforderungen 2015

Zunächst vielen Dank an alle Teilnehmer meiner jüngsten Umfrage zu den HR-Herausforderungen 2015. Die wichtigsten Ergebnisse fasse ich für Sie in diesem Blog-Beitrag zusammen. Keine Offenheit für neue Führung 71 Prozent der befragten Personalverantwortlichen haben in der anonymen Umfrage angegeben, dass ihr Unternehmen nicht offen für neue Führungsmodelle ist. In dieser Deutlichkeit ist dieses Ergebnis für mich überraschend. Fakt ist, dass sich der Führungsalltag stark verändert hat – das merken Sie wahrscheinlich täglich, wir lesen es in den Medien und es ist das Ergebnis vieler verschiedener Umfragen unter Führungskräften, z.B. des Galileo. Instituts Ende 2014. Es wird hier also vielfach versucht, trotz deutlich veränderter Rahmenbedingungen alles beim Alten zu lassen. Die drei wichtigsten HR-Themen Für die Hälfte der Befragten (54,05 %) ist es das Top-HR-Thema 2015, die besten Mitarbeiter im Unternehmen zu halten. Insbesondere vor diesem Hintergrund sollten die Entscheider natürlich mehr auf ihre Leistungsträger eingehen und deren Ängste ernstnehmen. Ebenfalls 54,05 % nennen das Management von Veränderungen als Top HR-Thema 2015. Für jeweils 37, 84 % der Befragten sind die Gewinnung neuer Leistungsträger und der Einsatz/die Förderung der Mitarbeiter entsprechend ihren Talenten die wichtigsten Personalherausforderungen dieses Jahres. Methoden Und wie wollen die HR-Verantwortlichen diese Themen angehen? Auch hier gibt es starke Diskrepanzen zwischen den Wünschen der Führungskräfte und den Personalern. Die Mehrheit der HR-Verantwortlichen (42,86 %) nennt firmeninterne Trainings/Seminare als Mittel der Wahl. 83 % der Führungskräfte wünschen sich dagegen Gruppen-Coachings mit Gleichgesinnten und Einzel-Coachings mit Schwerpunkt Sparrings-Partnerschaft als Unterstützungsmaßnahmen. Ich glaube, die Bewertung dieser Ergebnisse liegt auf der Hand: Die Entscheider sollten ihren Leistungsträgern wirklich dringend mehr zuhören, ihre Ängste ernstnehmen und sie in die kommenden Veränderungsprozesse miteinbeziehen. Dazu gehört selbstverständlich auch die Offenheit für neue Führungsmodelle. Lesen Sie mehr dazu in meinem Gast-Beitrag für Hays: Segeln auf Sicht! Wie sieht es in Ihrem Unternehmen aus? Wird hier...

Die Klugheit der Natur

Als Diplom-Biologin, die lange Jahre als Führungskraft gearbeitet und als Executive Coach zu ihrer Bestimmung gefunden hat, sage ich ja schon lange: Die Natur ist unser bester Lehrmeister. Von ihr können wir uns mehr abschauen, als von vielen ach so modernen, innovativen Managementtools. Ich habe deshalb vor vielen Jahren das mehrfach prämierte bioSystemik®-Coaching Konzept entwickelt. Und ich bin immer wieder verblüfft, wie viele augenöffnende Aha-Erlebnisse die Natur für meine Klienten und auch für mich bereithält. Ameisen: Team-Weltmeister In der Technik hat man es ja mit der Bionik schon längst begriffen – es freut mich sehr, dass auch in der Wirtschaft mehr und mehr der Ansatz durchsickert: Lass uns doch mal schauen, wie die Natur dieses Problem löst. Der Cheftechnologe bei IBM hat zum Beispiel gerade ein Buch veröffentlicht, in dem er zeigt, warum Ameisen die perfekten Teambuilder sind. Eben nicht, weil hier jeder ein bisschen von allem macht und man sich gegenseitig ins Handwerk pfuscht, sondern weil 1. die Aufgaben entsprechend den Kompetenzen genau verteilt sind und 2. das emsige Tun einem klaren gemeinsamen Ziel, einer Vision untergeordnet ist. Deshalb ziehen alle an einem Strang. Ich freue mich über Ihr Feeback!

Coming soon: Ärmel hoch, fünfte Auflage!

Liebe Leistungsträgerblog-Leser, gerade habe ich von meinem Verlag erfahren, dass mein erstes Buch „Ärmel hoch! Die 20 schwierigsten Führungsthemen und wie Top-Führungskräfte sie anpacken“ Ende März bereits in die fünfte Auflage geht! Ich freue mich riesig!!! „Ärmel hoch“ wurde als eines der vier besten deutschsprachigen Wirtschaftsbücher 2011 ausgezeichnet. Aber vor allem das positive Feedback der Leser zeigt mir, dass mein Plan, in meinem Ratgeber möglichst nah an der Lebenswirklichkeit der Führungskräfte zu schreiben und so einen wirklichen Mehrwert für sie zu schaffen, aufgegangen ist. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an all meine Leser!!! Coaching-Programm zum Buch Übrigens biete ich ganz aktuell ein Coaching-Programm an, das die Themen des Buches aufgreift und vertieft. Sind Sie so schon die beste Führungskraft, die Sie sein können? Hier erfahren Sie mehr darüber. Ihre Gudrun Happich   P.S: Sie sind nicht so der Leser und hören lieber zu? „Ärmel hoch!“ ist auch als Hörbuch erhältlich.  

Umfrageergebnisse: Die Führungsthemen 2014

Vielen Dank an alle, die an der Galileo-Umfrage zu den Führungsherausforderungen 2015 teilgenommen haben. Die Ergebnisse sind sehr spannend. Sie spiegeln, wie stark der Führungsalltag sich aktuell wandelt und wie wenig Unternehmen bislang darauf reagieren. Für 52,56 % der befragten 82 Führungskräfte ist die größte Herausforderung im Management-Alltag, dass die täglichen Aufgaben immer komplexer werden. Dass Planbarkeit quasi kaum mehr möglich ist, aber trotzdem vom Chef erwartet wird, erleben 50 % der Umfrageteilnehmer als große Belastung. Ein Drittel der Manager (34,6 %) nennt den fehlenden Freiraum zum Gestalten als größte Herausforderung bei der täglichen Führungsarbeit. Die Mehrheit ist dem Arbeitgeber treu Die weiteren Umfrageergebnisse zeigen deutlich, wie verunsichert viele Manager sind. Dabei ist weniger die Veränderung an sich das Problem, sondern die fehlende Reaktion in den Chefetagen der Unternehmen. Trotz dieser Diskrepanz ist die Mehrheit der Befragten (rund 70 %) zuversichtlich, die aktuellen Herausforderungen durch eigene Weiterentwicklung und durch Vernetzung mit Gleichgesinnten innerhalb des Unternehmens lösen zu können. Nur ein Drittel überlegt, den Arbeitgeber zu wechseln. Chance für Unternehmen Hier bietet sich eine wunderbare Chance für Unternehmen: Wenn sie ihre besten Kräfte in dieser Umbruchsphase unterstützen, können sie sie langfristig an sich binden. Auf die Frage, welche Unterstützungsmöglichkeiten sie für die neuen Anforderungen für ideal halten, nennen 44 % der Befragten das Gruppen-Coaching mit Gleichgesinnten und 38, 67 % das Einzel-Coaching mit Schwerpunkt Sparrings-Partnerschaft. Virtuelles Coaching Auch wir Executive Coaches selbst müssten vor dem Hintergrund des sich verändernden Managementalltags umdenken. Die Führungskräfte wünschen sich heute einen Coach, der echte Verantwortung übernimmt, der wie sie selbst bereit ist, auf Sicht zu segeln, schnell und flexibel zu agieren, Unsicherheit aushalten kann. Das kann z.B. die Entwicklung flexibler Coaching Modelle bedeuten, die virtuelle Lösungen mit einbinden.   Ihre Gudrun Happich