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Täglich gelesen von rund 1.000 Geschäftsführern, Vorständen und C-Levels

Seit 2010 veröffentliche ich im Leistungsträger-Blog wöchentlich einen Artikel zu Themen wie moderne Führung, Transformation, Strategie, Positionierung und Leistungserhalt. Gespickt mit realen Fallbeispielen und geprägt von pragmatischen Best-Practice-Lösungen wurde mein Blog mehrfach ausgezeichnet und ist über die Jahre zur geschätzten Lektüre für Geschäftsführer, Vorstände und C-Levels geworden.

Transformation beschleunigen – der Sprung in die nächste Liga

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Ein leistungsfähiges Team aufbauen – Die 7 wichtigsten Schritte

Das Geheimnis, wie Sie ein erfolgreiches Team aufbauen, lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Die Mannschaft ist dauerhaft am leistungsfähigsten, wenn jeder Mitarbeiter am richtigen Platz mit der richtigen Aufgabe eingesetzt ist. Doch wie gelingt es einem Leistungsträger, der eine neue Führungsrolle übernimmt, dies zu erreichen? Team aufbauen - bewährt haben sich folgende 7 Schritte: Auf das neue Team vorbereitenIm Vorfeld sollten Sie alle Informationen einholen, die über die künftige Mannschaft, die neue Position, die Erwartungen des Vorgesetzten und die eigene Rolle zu erhalten sind. Rahmenbedingungen und Ziele klärenVor Übernahme der Führungsrolle sollten Sie die Rahmenbedingungen klären: Um welche Art von Führungsrolle handelt es sich? Sind alle Mitarbeiter des Teams zentral oder auf mehrere Standorte verteilt? Wie ist die Organisationsstruktur? Ist das Team multikulturell zusammengesetzt? Mitarbeiter für sich gewinnenBereits am Antrittstag lernen die Mitarbeiter Sie als ihren neuen Chef persönlich kennen. Um das für die Leistungsfähigkeit so wichtige Vertrauen aufzubauen, sollten Sie den Mitarbeitern genau zuhören und mit ihnen in eine mehrwöchige Dialogphase treten. Strategie und Ziele vermittelnEntwickeln Sie eine Vision – ein höheres gemeinsames Ziel – für Ihre Abteilung und vermitteln Sie sie an das Team. Wenn sich die Mitarbeiter damit identifizieren, nimmt die Arbeit Schwung und Kraft auf. Spielregeln und Erwartungen festlegenKommunizieren Sie dem Team Ihre Erwartungen und Spielregeln eindeutig – und verschaffen Sie sich im Gegenzug Klarheit über die Erwartungen der Mitarbeiter. Zielvereinbarungen treffenNach Möglichkeit sollten Sie jeden Mitarbeiter an dem zu seinen Kompetenzen und Fähigkeiten passenden Platz einsetzen. Vereinbaren Sie mit allen Mitarbeitern Jahresziele. Vernetzung innerhalb des Teams schaffenGeben Sie dem Team in Meetings ganz bewusst Raum für das Zwischenmenschliche, für Kommunikation und Austausch. Dies verbessert die Zusammenarbeit und vermeidet unliebsamen Flurfunk. Galileo . Coaching-Programm Der Aufbau einer leistungsfähigen Mannschaft ist eines der Themen in meinen Führungskräftecoachings. Hier finden Sie mehr Infos. Im nächsten Beitrag dieser...

Umfrage-Ergebnisse: Vereinbarkeit von Erfolg und Erfüllung bei Führungskräften

Liebe Leistungsträgerblog-Leser, herzlichen Dank an alle, die an meiner Umfrage zur Vereinbarkeit von Erfolg und Erfüllung bei Führungskräften teilgenommen haben. Ich freue mich, dass sich 119 Führungskräfte, die Zeit genommen haben, mitzumachen. Die Ergebnisse sind wirklich spannend – und ein Warnsignal für Arbeitgeber. Denn viele der Besten erwägen demnach, ihr Unternehmen zu verlassen. Aber der Reihe nach. Beruflich erfolgreich – innerlich unzufrieden, kennen Sie das? 86 Prozent der Umfrage-Teilnehmer kennen die Problematik „Beruflich erfolgreich – innerlich unzufrieden“ aus eigener Erfahrung. Auf die Frage, warum sie die Vereinbarkeit von beruflichen Erfolg und persönlicher Erfüllung für wichtig halten, konnten die Teilnehmer individuell antworten. Hier einige der Aussagen: Weil es Lebensenergie spendet - es ist eine Art Immunsystem, das dann Probleme, andere Enttäuschungen puffern kann. …weil ich mich besser fühle und bin, wenn die Arbeit mit dem Herzen gemacht werden kann…und ich nicht zwei Personen sein muss - eine für die Freizeit/ das Leben und eine für den Job. Weil das Leben endlich ist. Auch die anderen Antworten zeigen - für fast alle Umfrageteilnehmer hat das Thema Vereinbarkeit von Erfolg und Erfüllung eine über das Lebensglück entscheidende Bedeutung. Was sind die Gründe für die Unzufriedenheit? Aus der Umfrage ergeben sich im Wesentlichen fünf Gründe für die Unzufriedenheit: zu hohe Arbeitslast, zu viel Druck, zu wenig Zeit, zu viel Stress (30 % der frei formulierten Kommentare fielen mehr oder weniger in diesen Bereich) Langeweile, zu wenig Abwechslung, zu wenig Herausforderung (was nicht heißt, dass es zu wenig Arbeit gibt) Keine Führung vom Chef, keine Förderung, keine Perspektive im Unternehmen, Strategische Ausrichtung des Unternehmens unklar/nicht erkennbar will selbstbestimmter agieren, mich selbstständig machen Sinnfrage, innere Unruhe, auf der Suche nach dem richtigen Weg, was will ich wirklich? Was ist mein Weg? (knapp 30 % der frei formulierten Kommentare fielen in dieses Cluster) Die Lösungswege - alarmierend...

Die Welt wird immer ungerechter – was tun wir dagegen?

Es ist kein Geheimnis. „Geld regiert die Welt“ ist an vielen Stellen immer noch aktueller, denn je. Was bedeutet das? Die Machenschaften und Schatten-Netzwerke der Finanzinvestoren beherrschen immer noch das Allgemeingeschehen. Sowohl das Ausmaß der Macht der vollkommen skrupellosen Finanzindustrie als auch der Einfluss, den sie auf jeden Einzelnen von uns, auf Städte und Unternehmen hat wird vielfach unterschätzt. Der Einfluss der Finanzindustrie auf jeden Einzelnen von uns Ein Beispiel von vielen: Das schwäbische Unternehmen WMF, das von einem amerikanischen Investor aufgekauft wurde. Seitdem geht es nur noch um Gewinnmaximierung, die Produktion wurde fast vollständig nach Fernost ausgelagert, die Mitarbeiterzahl in Geislingen wurde von 7000 auf 1000 reduziert. Früher, sagt ein langgedienter Mitarbeiter, der dem Unternehmen emotional stark verbunden ist, seien die Chefs durch die Hallen gegangen und hätten gefragt, wie es geht. Heute lebt er jeden Tag mit der Angst vor der Kündigung. „Die Welt wird immer ungerechter“, resümiert Finanzexperte Prof. Dr. Max Otte. Immer weniger Menschen horten immer mehr Geld; 147 Unternehmen kontrollieren fast die Hälfte der globalen Wirtschaft. Die Finanzgeschäfte laufen weitgehend unbeaufsichtigt von der Politik. Soziale Errungenschaften werden mehr und mehr dem Profit einer neuen Elite geopfert. Was tun wir dagegen? Wie geht es Ihnen damit? Mich macht es unsagbar wütend. Und ich möchte diese Wut konstruktiv nutzen und fragen: Was tun wir dagegen?Als Executive Coach habe ich die letzten Jahre verstärkt mit Führungskräften zu tun, die unter der reinen Gewinnmaximierung – dem angelsächsischen Kapitalismus, wie es im Film heißt – leiden. Weil mir das Thema unter den Nägeln brennt, habe ich immer wieder Artikel dazu veröffentlicht (z.B. auf Karrierebibel Entmenschlichte Unternehmen – die Schizophrenie des modernen Managements). Und auch mein Buch Was wirklich zählt beschäftigt sich damit, was jeder Einzelne tun kann, um aus dem System auszusteigen und seinen eigenen Weg zu finden und zu...

Führen nach oben – Hören Sie die besten Tipps im Podcast!

Führen nach oben ist eine große Herausforderung für Leistungsträger im Management. Wie bringt man den Vorgesetzten dazu, Entscheidungen zu treffen, die man für die eigene Arbeit braucht? Wie trifft man den richtigen Ton? Und was tun, wenn der Chef trotz aller Bemühungen blockiert? Mein geschätzter Kollege Bernd Geropp hat vor kurzem ein Interview mit mir zu diesem Thema geführt. Sie können das Podcast „Führen nach oben. Tipps und Tricks für Leistungsträger beim Umgang mit dem Vorgesetzten“ hier anhören: http://www.mehr-fuehren.de/fuehren-nach-oben-interview-mit-gudrun-happich/ Liebe Leistungsträgerblog-Leser, ich wünsche Ihnen ein wunderbares Jahr 2014 mit beruflichem Erfolg und persönlicher Erfüllung! Ihre Gudrun Happich

Karriere mit Coachings

Auf Spiegel Online ist diese Woche ein gelungener Artikel über Coachings in Unternehmen erschienen, auf den ich Sie gerne aufmerksam machen möchte: Dieser Weg wird kein leichter sein. Aus dem Aquarium aussteigen Die Beobachtung, dass Coachings heute nicht mehr als „Reparaturmaßnahmen“ gelten, sondern die ganze Karriere begleitende Instrumente zur Förderung und zur Potentialentwicklung sind, kann ich nur bestätigen. Einige meiner Klienten nutzen Coachings auch als Auszeit zum professionellen Reflektieren, als expliziten Stopp, um einmal aus dem Aquarium auszusteigen und sich die Fische von außen anzuschauen. Um Bilanz zu ziehen oder mit Abstand auf das Tagesgeschäft oder die persönliche Berufs-/Lebensplanung zu schauen. Ganz ohne Leidensdruck also, und mit der Neugierde und dem Ziel, mögliche „Baustellen“ frühzeitig zu erkennen und die Fettnäpfe zu umschiffen. Wie nutzen Sie Coachings? Ich freue mich über Ihre Kommentare! Ihre Gudrun Happich  

Unter Druck die Ruhe bewahren

Am Montagmorgen im Büro: Der E-Mail-Account quillt über vor Nachrichten, alle selbstverständlich von dringlicher Wichtigkeit. Schon bevor Sie sitzen, kommen die ersten Telefonanrufe rein; gleich beginnt zudem das erste Meeting, bei dem wichtige Entscheidungen anstehen und nachmittags sollen die Zahlen für den Vorstand fertig ein. Und das ist erst der Anfang. Jeden Tag kommt ein bisschen mehr dazu, bis Sie Ende der Woche vor einer unüberschaubaren Menge an Aufgaben sitzen - alle in Dringlichkeitsstufe Dunkelrot. As soon as possible Sicher kennen Sie diese operative Hektik aus Ihrem eigenen (Führungs-) Alltag. Eigentlich ist den meisten von uns klar, dass Übersprungs-Handlungen aus einem äußeren Druck heraus das Gegenteil von lösungsorientiertem, strategischem Vorgehen sind. Doch es fällt schwer sich dieser „as soon as possible“-Betriebsamkeit, die sich in den meisten Unternehmen breit gemacht hat, zu entziehen. Abgesehen davon geht diese Art der „Problemlösung“ mit einer wenig wertschätzenden Art des Umgangs einher, die immer mehr Menschen sehr zu schaffen macht. Glücklicherweise müssen Sie bei diesem System aus Druck und Gegendruck nicht mitmachen, wenn Sie Ihre innere Haltung ändern. Die besten 8 Tipps, wie das gelingt, lesen Sie in meinem aktuellen Blog-Artikel bei Harvard Business Manager: Immer mit der Ruhe! Wie sieht Ihre Strategie gegen operative Hektik aus? Oder gehört Ihr Unternehmen gar zu jenen, die es bereits anders machen? Ich freue mich sehr über Ihre Beiträge, am besten direkt bei Harvard Business Manager, damit sich eine lebhafte Diskussion entwickeln kann. Herzliche Grüße Gudrun Happich