Blog

Täglich gelesen von rund 1.000 Geschäftsführern, Vorständen und C-Levels

Seit 2010 veröffentliche ich im Leistungsträger-Blog wöchentlich einen Artikel zu Themen wie moderne Führung, Transformation, Strategie, Positionierung und Leistungserhalt. Gespickt mit realen Fallbeispielen und geprägt von pragmatischen Best-Practice-Lösungen wurde mein Blog mehrfach ausgezeichnet und ist über die Jahre zur geschätzten Lektüre für Geschäftsführer, Vorstände und C-Levels geworden.

Transformation beschleunigen – der Sprung in die nächste Liga

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Auszeichnung zum „Top-Coach 2016“

Eine Auszeichnung ist grundsätzlich ja immer ein Grund zur Freude. Als ich vor einigen Tagen die Urkunde zum „Top-Coach 2016“ in der Kategorie Führungskräfte, verliehen von Focus Network in Kooperation mit Xing, bekommen habe, habe ich mich also erstmal gefreut. Dann habe ich allerdings mitbekommen, dass die Auszeichnung von verschiedenen Seiten in den sozialen Medien stark kritisiert wird. Der Hauptgrund: Das Focus-Siegel, mit dem die ausgezeichneten Coaches werben können, muss kostenpflichtig erworben werden. Ich habe mich dagegen entschieden, dieses Siegel zu kaufen. Das grundsätzliche Vorgehen bei der Ermittlung der Top-Coaches halte ich aber für seriös. Empfehlungen von Kunden und Kollegen Von dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Statista wurden zur Ermittlung die Coaches auf der Plattform Xing und Personalverantwortliche in Unternehmen gefragt. Meine Auszeichnung zum Top Coach verdanke ich laut Urkunde – die es umsonst gibt! – im Wesentlichen den Empfehlungen von Kunden und Kollegen. Und das freut mich wirklich – sind es doch die Menschen, die mein Tun wirklich einschätzen können. An dieser Stelle also ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die mich empfohlen haben! Im Übrigen kenne ich auch rund die Hälfte der im aktuellen Focus-Heft aufgeführten Führungskräfte-Coaches - fast alle mit 15-30 Jahren Berufserfahrung - persönlich und schätze ihre Arbeit als sehr hochwertig ein. Herzliche Grüße Gudrun Happich

Zum Gewinner der neuen Arbeitswelt werden

Liebe Leistungsträgerblog-Leser, vergangene Woche habe ich Sie auf eine Microsoft-Studie unter deutschen Arbeitnehmern hingewiesen. Demnach sind viele Führungskräfte in Deutschland nicht zukunftsfähig. Einer der Hauptgründe: mangelnde Anpassung an die Veränderungen der Arbeitswelt, die sich unter anderem durch die Digitalisierung ergeben. Weder würden die Risiken wirklich gesehen, noch die Chancen genutzt. Führung muss zum Gesamt-System passen Hier im Blog habe ich schon mehrfach darüber geschrieben, wie diese Anpassung an die veränderten Rahmenbedingungen, wie also moderne Führung, aussehen könnte. Einen richtigen Führungsstil gibt es ohnehin nicht; er muss immer zum Unternehmen, den Mitarbeitern, dem Gesamt-System passen. Andere Qualitäten gefragt Aber ganz egal, wie Führung im konkreten Fall aussieht. Die Menschen, die führen – und damit sind ganz ausdrücklich auch die Unternehmenslenker gemeint – werden gänzlich andere Qualitäten benötigen, als diese im klassisch-hierarchischen System nötig waren. Tipps für Führungskräfte In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auf den tollen Artikel Wie Konzernlenker zu Gewinnern der Digitalisierung werden hinweisen. Auch die darin enthaltenen Tipps für Führungskräfte, finde ich sehr gelungen. Kurz zusammengefasst geht es um einen Perspektivenwechsel: weg vom „Ich“ hin zum „Wir“; Führung neu definieren, Verantwortung und Erfolg teilen konsequente Ausrichtung am Kundennutzen: es geht nicht darum zu beweisen, wie innovativ man ist, sondern die Bedürfnisse des Kunden zu erfüllen Mut, Organisationsstrukturen zu überdenken: Neues ausprobieren; Flexibilität nutzen, kurze Entscheidungswege ermöglichen Grenzen überwinden: zwischen Branchen, zwischen Hierarchien; Netzwerkintelligenz nutzen Ihre Gudrun Happich

Alterslose Leistungsträger

In meinen Führungskräfte Coachings habe ich mich auf Leistungsträger spezialisiert – Unternehmenslenker, Top Manager, Schlüsselfiguren in Unternehmen, die überdurchschnittlich leisten, sehr engagiert, sozial kompetent und verantwortungsbewusst sind. Gleichzeitig leiden sie aber häufig stark unter Selbstzweifeln, verkaufen sich unter Wert und tun sich schwer, Grenzen zu setzen (Hier lesen Sie mehr über den Führungstyp des Leistungsträgers). Schablonen und Schema F Eigentlich klar, dass sehr hohes Engagement und Leaderqualitäten keine Frage des Alters sind. Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Führungskompetenz lässt sich nun mal in keine Schablonen pressen. Leider wird aber genau das vielerorts immer noch gemacht. Viele Unternehmen sieben zum Beispiel Leistungsträger aus, weil sie eine bestimmte Altersgrenze erreichen bzw. bieten ihnen keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr. Personal “experten“ bewerten Führungskompetenz nach einem Schema F, das überhaupt nichts mehr mit der heutigen Arbeitswelt zu tun hat. Zum Teil ist das in seiner Rückständigkeit wirklich erschreckend. Mentoring für jüngere und ältere Führungskräfte Umso schöner sind dann immer die anderen Beispiele; einige Unternehmen, die es begriffen haben, werden in dem Artikel Die Älteren als Leistungsträger dargestellt. Bei Bosch etwa gibt es Mentoringprogramme für Führungskräfte in beide Alters-Richtungen. Beim sogenannten "Revers Mentoring" lernen also ältere Top-Manager auch von jüngeren Leistungsträgern. Coachings und andere Trainingsmaßnahmen werden zudem altersunabhängig angeboten. Bei BASF gibt es eigene Seminare, bei denen sich Mitarbeiter mit unbewussten Vorurteilen gegenüber älteren Führungskräften auseinandersetzen können. Ihre Gudrun Happich  

Erfolgreich führen

Letzte Woche ging es hier im Blog um Führungskräfte-Klischees – vom Alter über die Eigenschaften bis zum Outfit. Meine Haltung hierzu ist klar: Führungskompetenz lässt sich in keine Schablonen pressen. Andere Führungsqualitäten gefragt In den letzten Jahren hat sich die Arbeitswelt ohnehin so sehr verändert, dass logischerweise auch die benötigten Führungsqualitäten nicht mehr dieselben sind wie früher. Leider ist das in vielen Unternehmen und bei HR-Experten oft noch nicht wirklich angekommen. Tipps erfolgreicher Chefinnen Gestern nun bin ich auf einen Artikel bei der Wirtschaftswoche gestoßen: Die Geheimnisse erfolgreicher Chefinnen. Nach einem ersten Widerspruchsimpuls – von Männer- und Frauen-Klischees halte ich genauso wenig wie von den anderen Schablonen – habe ich mir den Artikel doch durchgelesen. Und siehe da, er enthält einige tolle Tipps von erfolgreichen weiblichen Führungskräften, die sich aber eben auf beide Geschlechter anwenden lassen: von der gefestigten inneren Haltung, wirklicher Begeisterung für die Aufgaben über Rückgrat und Authentizität bis zu absoluter Eigenverantwortung und ständigen Perspektivwechsel. Was sind für Sie die Geheimnisse erfolgreichen Führens? Ihre Gudrun Happich

Führung im Fokus

Wie kann man als Top-Führungskraft mit schwierigen Führungsthemen umgehen? Vor Kurzem habe ich als Keynote-Referentin bei der Tagung "Blickpunkt Führung" einen Vortrag zu diesem Thema gehalten. Statt der klassischen, eher eingleisigen „Eine redet, die anderen hören zu“-Vortragsform, wollten wir etwas Neues ausprobieren. Eine Form, die Interaktion und den Netzwerkgedanken fördert. Der Tagungsleiter stellte mir konkrete Fragen zum Thema und ich durfte dann - natürlich live - darauf antworten. Eine Art Interview also, die im optimalen Fall zu einer regen Diskussion führt. Gelungenes Experiment Im Vorfeld war ich sehr gespannt auf dieses „Experiment“ und auch ein wenig aufgeregt: Was wenn die Zuschauer nicht mitmachen oder ich in dieser Live-Situation keine kluge Antwort finde? Tatsächlich ist alles super gelaufen. Und es hat mir und den Teilnehmern nicht nur richtig viel Spaß gemacht, sondern es entwickelten sich auch jede Menge interessante, inspirierende Ansätze. Unten finden Sie einige der spannenden Fragen, die ich bei der Tagung beantworten durfte, plus Antwort-Links. Ich habe mal in meinem Blog gestöbert und Beiträge zu jedem der Themen gefunden: Wie geht man als Führungskraft mit entscheidungsschwachen Vorgesetzten um? Wie bringt man den Chef zu einer Entscheidung? So gehen Sie mit entscheidungsschwachen Vorgesetzten um Wie gelingt es, die High-Performer an das Unternehmen zu binden? So halten Sie die besten Leistungsträger Wie gehe ich als Führungskraft mit unrealistischen Zielen um? Einen Kugelschreiber zum Schweben bringen Im Video wurden einige Impressionen von der Veranstaltung eingefangen. Ich selbst bin ab 3:40 zu sehen … 🙂 Ihre Gudrun Happich

Umfrageergebnisse: Die HR-Herausforderungen 2016

In diesem Blog-Beitrag fasse ich die wichtigsten Ergebnisse meiner jährlichen Umfrage zu den HR-Herausforderungen des laufenden Jahres zusammen. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Teilnehmer. Die besten Mitarbeiter halten Die Mehrheit der HR-Verantwortlichen (76, 92 %) hält die Bindung der fähigsten Mitarbeiter an das Unternehmen für das wichtigste HR-Thema 2016. Auf Platz 2 folgt mit 61,54 % das Management von Veränderungen. Von 46,15 % der Befragten wurde die Etablierung moderner Führungsmodelle als die wichtigste HR-Herausforderung in diesem Jahr genannt. In der Vorjahresumfrage war noch die Gewinnung neuer Leistungsträger auf Platz 3 gelandet. Offenheit für neue Führungsmodelle Spannend finden ich, dass über die Hälfte der Befragten ihren Arbeitgeber für offen gegenüber neuen Führungsmodellen bezeichnet. 2015 waren es nur 29 %. Vielleicht erleben wir in diesem Jahr wirklich, dass mehr Unternehmen sich modernen Lösungen öffnen – wünschenswert wäre es in jedem Fall. Methoden Die Mehrheit der Personalverantwortlichen will ihre Führungskräfte 2016 in Form vom Einzelcoachings mit Schwerpunkt Hilfe zur Selbsthilfe sowie firmeninternen Seminaren unterstützen (jeweils 45,45 %). Auf Platz 3 wurden firmenexterne Seminare und Einzelcoachings mit ergänzenden Impulsen durch einen Sparringspartner genannt (jeweils 36, 36 %). Ihre Gudrun Happich