Blog
Täglich gelesen von rund 1.000 Geschäftsführern, Vorständen und C-Levels
Seit 2010 veröffentliche ich im Leistungsträger-Blog wöchentlich einen Artikel zu Themen wie moderne Führung, Transformation, Strategie, Positionierung und Leistungserhalt. Gespickt mit realen Fallbeispielen und geprägt von pragmatischen Best-Practice-Lösungen wurde mein Blog mehrfach ausgezeichnet und ist über die Jahre zur geschätzten Lektüre für Geschäftsführer, Vorstände und C-Levels geworden.
Transformation beschleunigen – der Sprung in die nächste Liga
Cholerischer Chef: 3 Tipps wie Sie besser mit einem launischen Chef umgehen
Ein cholerischer Chef löst bei den Meisten Angst aus. Wie gehen Sie mit einem Chef um, der schreit und beleidigt - und Sie nicht gehen können?
Herausforderungen Führungskräfte 2018: Gleichgesinnte finden
Wo drückte in 2018 der Schuh am meisten, welche Wünsche haben die Unternehmenslenker, die’s anpacken, und wie können gute Lösungen aussehen? Lesen Sie die umfangreichen Ergebnisse und deren Schlussfolgerungen.
Transformation beginnt ganz oben
Zum Jahresbeginn beschäftigen wir uns ja alle gerne mit dem Thema Veränderung. Was soll sich im persönlichen und im unternehmerischen Bereich die nächsten 12 Monate bewegen? Es ist gut, sich Ziele zu setzen und diese klar zu formulieren. Für Unternehmenslenker steht das Thema Transformation schon seit längerem auf der Agenda. Digitalisierung und viele andere veränderte Rahmenbedingungen im Außen machen eine Änderung bei Strukturen, Prozessen, Methoden, grundsätzlichen Denkweisen, wie man an die Dinge herangeht, in Unternehmen aller Größen notwendig. Transformation – Strategien fehlen Nur über das „Wie“ sind sich viele Unternehmenslenker und Führungskräfte nicht im Klaren. Zur Erinnerung: In der Umfrage meines Galileo . Institut zu den Führungsherausforderungen 2017 landete mit 63 % das Fehlen von unternehmerischen Strategien für den immer komplexer werdenden Führungsalltag auf Platz 1 . Es wird zwar mit neuen Methoden wie Agilität oder Scrum experimentiert – eine wirkliche Transformation findet aber nicht statt. Verschiedene Studien zeigen schon seit Jahren, dass die Veränderungsprozesse in Unternehmen mehrheitlich misslingen. Hauptgrund für das Scheitern von Transformation Hier im Blog habe ich schon verschiedene Beiträge dazu geschrieben (z.B. Transformation - wollt Ihr Funktionierer oder Gestalter?), warum aus meiner Sicht so viele Veränderungsprozesse scheitern. Sehr häufig wird der erste, entscheidende Schritt übergangen, ohne den alles weitere mehr oder weniger ein Stochern an der Unternehmensoberfläche bleiben muss. Die Unternehmenslenker und Top-Führungskräfte sind gefragt, ihre eigenen Meinungen und Überzeugungen zu hinterfragen, wie Führung aussehen muss. Die innere Überzeugung Das beinhaltet auch den – unter Umständen unbequemen – Aspekt, die eigene Haltung wirklich tiefgehend zu hinterfragen und gegebenenfalls zu modifizieren. Transformation kann nur mit der tiefen inneren Überzeugung der Steuermänner funktionieren. Ich habe vor ein paar Tagen einen interessanten Artikel zum Thema Transformation gelesen. Darin zitiert der Autor den Trendforscher Franz Kühmeyer, der sagt die moderne Führungskraft müsse zum „Sprengmeister der eigenen Glaubenssätze werden“. Ein starkes...
Innere Überzeugung als Erfolgsschlüssel
Liebe Leistungsträgerblog-Leser, ein Jahr geht zu Ende, das für mich sehr spannend, herausfordernd, in vielerlei Hinsicht klärend war. Wenn Sie schon eine Zeitlang mitlesen oder mich sogar persönlich kennen, wissen Sie es ohnehin: Mir liegt es sehr am Herzen, das sich in den Unternehmen und dem grundsätzlichen System etwas verändert. Hin zu mehr Vertrauen, Offenheit, Selbstverantwortung - Werte, die ich schon lange in meinem bioSystemik-Konzept vertrete. Dazu muss die innere Überzeugung stimmen. Die innere Überzeugung der Schlüsselfiguren Mir ist immer klarer geworden, dass ich, um wirklich etwas zu bewegen, ganz oben ansetzen muss: an der Spitze des Unternehmens, im Vorstand und dem Top-Management. Nur, wenn die innere Überzeugung der Schlüsselfiguren dementsprechend ausgerichtet ist, können auch das System und die Kultur modernisiert werden. Innere Überzeugung ist der Schlüssel zu Erfolg und Erfüllung – für den Einzelnen und das Unternehmen. So habe ich also in diesem Jahr meine Positionierung noch mal geschärft. Herausgekommen ist unter anderem eine neue Website und ein neuer Slogan: Überzeugt führen. Sie können sich vorstellen, dass das viel Arbeit war. Aber wie das so ist: Wenn die innere Überzeugung passt, dann kommt Schritt für Schritt eins zum anderen und die Arbeit macht Spaß und geht leicht von der Hand. Ausgezeichneter Blogartikel Ich hoffe, auch Sie hatten ein erfolgreiches, produktives und vor allem erfülltes Jahr. Ich möchte Ihnen an dieser Stelle danken für Ihre Zeit, Wertschätzung, Anregungen. Im letzten Blog in diesem Jahr werde ich Ihnen am 28. Dezember noch die Ergebnisse meiner Umfrage zu den Führungsherausforderungen 2017 vorstellen. Übrigens ist der Beitrag dazu vom Portal Stellenonline zu den besten Blogartikeln rund um das Thema “Bewerbungsprozess“ ausgezeichnet worden. Mit den wunderschönen Zeilen von Charlie Chaplin zum Thema Selbstliebe – die ja auch sehr viel mit der inneren Überzeugung zu tun hat – wünsche ich Ihnen ein frohes, entspanntes Weihnachtsfest!...
Transformation: Wollt Ihr Funktionierer oder Gestalter?
Die Transformation zu moderner Unternehmensführung steht in vielen Firmen derzeit ganz oben auf der Agenda. Schneller, flexibler, vernetzter wollen alle werden. Und so wird ganz viel an Strukturen und Prozessen gebastelt. Was allerdings oft dabei vergessen wird, ist der Mensch. Eine moderne Kultur braucht vor allem Unternehmenslenker, die von den Prinzipien wie Selbstorganisation und Transparenz überzeugt sind, und entsprechend Führungskräfte fördern, die diese Ideale leben. Moderne Führung ja, moderne Führungskräfte nein? Tatsächlich erlebe ich im Executive Coaching oft das genaue Gegenteil. Manager, die wirklich etwas bewegen, nicht nur funktionieren, sondern auch gestalten wollen, werden regelrecht ausgebremst. Liebe Unternehmenslenker, wollt Ihr wirklich lieber 08/15-Führungskräfte, die Dienst nach Vorschrift tun, als Menschen mit Ecken und Kanten, die Visionen entwickeln und mit Leidenschaft bei der Sache sind? Eigentlich schwer vorstellbar, wo sich doch alle moderne Führung und Transformation auf die Fahnen schreiben. Und doch läuft es insbesondere in vielen Konzernen nach wie vor genau so ab. Angst vor Kontroll- und Machtverlust Dieses Thema bringt mich immer wieder zum Grübeln. Was motiviert Unternehmenslenker dazu, einen Manager-Typ zu bevorzugen, der nicht eigenständig denkt und handelt? Ich glaube, das hat ganz viel mit Angst vor Kontroll- und Machtverlust zu tun. (Lesen Sie doch dazu meinen Artikel im Harvard Business Manager: Wandel ohne Veränderung) Und ein Teil davon ist sicher auch menschlich nachvollziehbar. Immerhin waren Jahrzehntelang ganz andere Führungstypen und -methoden gefragt. In einem Klima generellen Misstrauens und der Abschottung klassischer Hierarchien brauchte es eine starke Hand, ein scharfes Auge und folgsames Personal. Das jetzt alles über Bord zu werfen ist für manchen Unternehmenslenker keine leichte Aufgabe. Aber ich denke, sie lohnt sich. Gleichgesinnte suchen, vernetzen! Und mein Tipp für die engagierten, sozial kompetenten Führungskräfte da draußen, die so gerne was bewegen wollen: Es gibt jene Unternehmen, die Eigenverantwortung wollen und fördern. Allerdings sind es oft die...