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Täglich gelesen von rund 1.000 Geschäftsführern, Vorständen und C-Levels

Seit 2010 veröffentliche ich im Leistungsträger-Blog wöchentlich einen Artikel zu Themen wie moderne Führung, Transformation, Strategie, Positionierung und Leistungserhalt. Gespickt mit realen Fallbeispielen und geprägt von pragmatischen Best-Practice-Lösungen wurde mein Blog mehrfach ausgezeichnet und ist über die Jahre zur geschätzten Lektüre für Geschäftsführer, Vorstände und C-Levels geworden.

Transformation beschleunigen – der Sprung in die nächste Liga

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Führungskräfteentwicklung: Das 5.Treffen der Community . für Human Excellence

Als regelmäßiger Leistungsträger-Blog-Leser kennen Sie die Netzwerk-Plattform „Community . für Human Excellence“ schon. Für alle anderen: In meinen Führungskräftecoachings habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Mehrzahl der Führungskräfte niemanden hat, mit dem sie sich über die täglichen Herausforderungen austauschen kann. Diese Lücke schließt die „Community. für Human Excellence“. Die Führungskräfte diskutieren einen Tag über ihre Erfahrungen und täglichen Probleme, erhalten neue Wissens-Impulse von mir als Executive-Coach und nutzen diesen geschützten Raum zur persönlichen Selbstreflexion. Und natürlich gibt es dabei auch viel Raum zum gemeinsamen Lachen und Wohlfühlen. Mehr. Soeben hat unser fünftes Treffen zur gemeinsamen Führungskräfteentwicklung stattgefunden. Und auch diesmal haben wir wieder verschiedene Herausforderungen, welche die Teilnehmer in ihrem Führungsalltag erlebt haben, diskutiert und gelöst. Schön ist für mich mitzuerleben, wie groß der Wille und auch die Fähigkeit ist, sich gegenseitig zu unterstützen. Menschen aus ganz unterschiedlichen Branchen und Kontexten haben sich so viel Wertvolles zu geben, das den Führungs-Alltag enorm erleichtert. Zum Konzept der Community gehört, dass sich jeder Einzelne mit seinen Themen einbringen kann und so von den Treffen maximal profitiert. Das zeigte sich wieder, als wir uns in der ersten Runde anschauten, was aus den „Fällen“ des letzten Treffens vor einem Monat geworden ist. Bei allen Brennpunkten konnte das Netzwerk wichtige Impulse geben. Dann ging es um die Projekte und konkreten Herausforderungen, welche die Teilnehmer aktuell umtreiben. Diesmal haben sich die Schwerpunkte Strukturwandel im Unternehmen, Mitarbeiterführung und Teambuilding herausgebildet. Wie positioniere ich mich am besten, wenn das Unternehmen sich in einer Phase der Umstrukturierung befindet? Wie gestalte ich die Umstrukturierung der Abteilung nach meinen Wünschen? Wie gehe ich mit Burnout-gefährdeten Mitarbeitern um? Und was tun, wenn das Team aus Höchstleistern und Low-Performern besteht, aber die Mitte fehlt? Über solche und ähnliche spannende und hochkomplexe Führungsthemen diskutierte die Community und bot Lösungsvorschläge für die konkreten Situationen....

Motive der menschlichen Persönlichkeit

Am 10. Juni fand das dritte Treffen der Community . für Human Excellence statt. Die Teilnehmerin Heide Liebmann hat – wie schon nach dem ersten Treffen – ihre Eindrücke zusammengefasst und mir als Gastartikel zur Verfügung gestellt: Das Reiss-Profile – was steuert Menschen im Innersten? Auf dieses Treffen war ich wirklich gespannt. Alle Teilnehmer (außer mir, weil ich einen Test dieser Art bereits kannte) hatten im Vorfeld 128 Fragen beantwortet. Die Auswertung des so genannten Reiss-Profils soll dazu dienen, die grundlegenden Werte, Ziele und Motive einer Person zu bestimmen. Das Reiss-Profile wurde von Prof. Dr. Steven Reiss, Professor für Psychologie und Psychiatrie an der Ohio State University (USA), entwickelt. Er ist ein führender Motivationsforscher, der sich der Frage widmet, was Menschen eigentlich antreibt in ihrem Leben. Mit dem Reiss-Profile lassen sich die grundlegenden Werte, Ziele und Motive der menschlichen Persönlichkeit aufzeigen. Auf der Basis von 16 so genannten Lebensmotiven kann man sehen, welche dauerhaften individuellen Aspekte das Handeln eines Menschen von innen her bestimmen. Offenbar ist es so, dass jeder Mensch genau diese 16 Lebensmotive als Bestandteil seiner Persönlichkeit aufweist, nicht mehr und nicht weniger. Je nachdem, wie ausgeprägt das jeweilige Motiv ist, entsteht die Individualität einer Persönlichkeit. Daraus ergeben sich über 6.000.000.000 verschiedene Persönlichkeitsprofile. Es geht beim Reiss-Profile also weniger um Typologien, wie in den üblichen Persönlichkeitsprofilen, sondern vielmehr darum, die individuelle Persönlichkeit in ihren unterschiedlichen Aspekten zu erfassen. Der Schwerpunkt liegt darin, die Selbsterkenntnis zu erweitern, sein Potenzial zu erkennen, mögliche Unterschiede in Selbst- und Fremdbild wahrzunehmen und seine Interaktion mit anderen Personen zu überprüfen. Missverständnisse klären Gudrun erläuterte uns zunächst das Prinzip, nach dem die Auswertungen aufgebaut sind. Alle 16 Grundmotive werden nämlich aufgelistet, und man sieht dann rote und grüne Balken, die als „niedrige“ bzw. „hohe“ Ausprägung gewertet werden. Das sorgte erst einmal für etwas Verwirrung:...

Feel it! So viel Intuition verträgt Ihr Unternehmen

Rezension zum Buch von Andreas Zeuch In letzter Zeit setzt sich ja mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass ein Management, das allein auf Zahlen beruht, nicht unbedingt funktioniert. Dass ich in meinem Beruf als Executive Coach auch stark auf meine Intuition vertraue, ist ja vielen noch einsichtig, aber dass man auch als Führungskraft ruhigen Gewissens Bauchentscheidungen treffen darf, wird vielleicht teilweise verstanden, aber nicht unbedingt gern offen kommuniziert. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch von Andreas Zeuch: In „Feel it! So viel Intuition verträgt Ihr Unternehmen“ zeigt er auf, wieso der Kopf allein kein Unternehmen führen kann. Im ersten Teil entlarvt er einige Lügengeschichten, wie zum Beispiel, dass Management wissenschaftlich fundiert sei oder dass erfolgreiche Entscheidungen auf vollständigen Informationen beruhen würden. Auch die Vorstellung, dass Controlling mittels wissenschaftsbasierter Steuerungsinstrumente erfolgt, gehört zu den Mythen, die er schonungslos, dabei aber immer sachlich und wohlbegründet, auseinander nimmt. Außerdem erfährt man hier, was den Autor am Thema „Nichtwissen“ fasziniert. Und das ist im Zusammenhang mit Intuition wirklich interessant, denn er kann zeigen, dass Nichtwissen gleichgesetzt wird mit Unsicherheit, und die wiederum macht vielen Angst. Vor allem dann, wenn es um wirklich wichtige Entscheidungen geht. Wir tun also viel dafür, uns sicher zu fühlen – und Zahlen vermitteln uns die Illusion von Sicherheit. Nichtwissen äußert sich manchmal aber auch in einem Zuviel an Wissen, das man dann gar nicht mehr sortiert und strukturiert bekommt. Dennoch müssen ja Entscheidungen gefällt werden, selbst dann, wenn man als einzelner Manager die Fülle der Fakten gar nicht mehr überschauen kann. Wir brauchen also ein anderes Steuerungsinstrument, und wir haben es auch, nur oft noch nicht professionalisiert genug. Das ist eben die Intuition. Im zweiten Teil seines wirklich lesenswerten Buchs fragt Andreas Zeuch dann danach, wie viel Intuition Ihr Unternehmen verträgt – und findet spannende Antworten...

Mit dem Lebensrad zu mehr Zufriedenheit

Zeit investieren heißt nicht automatisch zufriedener sein. Mit dem Lebensrad erkennen Sie, welche Lebensbereiche zu kurz kommen – und was Sie daran ändern können.

Impuls der Woche: KW 39

Spagat zwischen Individualität und Standardisierung Vor einigen Tagen las ich in der FAZ, dass Unternehmen zwar einerseits Lehren aus der Krise gezogen haben und sich in der Personalpolitik den Herausforderungen der Zukunft stellen wollen. Andererseits setzen sie diesen Anspruch aber tatsächlich kaum in die Tat um. Das sagt jedenfalls eine Langzeitstudie des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE) an der 396 Unternehmen teilgenommen haben. Besonders spannend fand ich außerdem folgende Ergebnisse: Es gibt auf der einen Seite deutlich höhere Ansprüche sowohl vom Unternehmen als auch vom Kunden an die Mitarbeiter, bezogen auf Know-how, Flexibilität und Individualität. Auf der anderen Seite arbeiten die Unternehmen mit enormer Anstrengung daran, die internen Prozesse zu standardisieren, also ein mehr an Routineaufgaben zu erzeugen, und zu rationalisieren, um Kosten zu sparen. Das erzeugt eine Spannung, die nicht so ohne weiteres aufzulösen ist. Meiner Beobachtung nach ist zudem das Bedürfnis nach „Controlling“ gewachsen: Der Aufwand und Anspruch, alles zu dokumentieren, sich abzusichern, Entscheidungen nicht oder nur im Einklang mit anderen zu treffen, wächst ebenfalls. Wir haben einen deutlichen Zuwachs an administrativen Aufgaben im Management. Können Sie diesen Trend bestätigen? Wie erleben Sie das? Und welche Lösungsideen haben Sie dafür? Eine konstruktive und kreative Diskussionsrunde darf starten. Ich freue mich auf Ihren Input!